Nach vier Jahren wieder Pfarrfamilienabend
Berufsberatung für den Pfarrer

Vermischtes
Kemnath
17.11.2016
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Nach vier Jahren veranstaltet die Pfarrei wieder einen Pfarrfamilienabend. Ein buntes Programm bot den rund 450 Besuchern zweieinhalb Stunden lang beste Unterhaltung.

"In unserer Pfarrgemeinde gibt es viele Menschen, Gruppen, Vereine und Verbände, die zu dieser lebendigen Gemeinschaft beitragen", sagte Stadtpfarrer Konrad Amschl, als er mit Pfarrgemeinderatssprecher Peter Daschner die Gäste in der Mehrzweckhalle begrüßte. Zu Beginn lud Josef Zaglmann mit einem Teil des Kirchenchores alle zum Mitsingen von Volksliedern und Evergreens ein. Agnes Emerig und Anna Haberkorn vom Katholischen Frauenbund führten vor, wie man viel rationeller Bügeln kann, wenn man vorher eine Schere benutzt.

Einen kleinen Ausschnitt aus Aktivitäten einiger kirchlicher Vereine und Verbände umfasste die Dia-Show, die Kathrin Zapf zusammengestellt hatte. Auch Bürgermeister Werner Nickl und Pfarrer Dirk Graf beteiligten sich an dem Publikumsspiel, dass sich die Kolpingjugend und die Ministranten ausgedacht hatten.

Nach der Pause nutzte die Kolpingband "Brückenbauer" die Gelegenheit, um sich einmal von ihrer lustigen Seite zu zeigen. "Katholisch oder evangelisch?" spielte eine große Rolle bei dem Sketch, den die Pfarrgemeinderatsmitglieder Peter Daschner, Thomas Schöcklmann und Markus Lehner spielten. Berufliche Alternativen zeigten die Mitglieder des Laien- und Passionsspielvereins dem Pfarrer beim Sketch "Was wäre er, wenn er nicht Pfarrer wär" auf. Eine besondere Note brachte Jörg Memmel mit seinen beiden Publikumsspielen in die Veranstaltung. Gemeindereferent Gößl hatte mit seinen Helfern alles bestens organisiert. Moderator Thomas Völkl führte locker durch das Programm.

Pfarrer und Pfarrgemeinderatssprecher betonten den Sinn dieses Pfarrfamilienabends. Dieser zeige ganz bewusst, dass uns Christen etwas daran liegt, nach außen Zeugnis abzulegen als Gemeinschaft derer, die zu Christus gehören. Der Glaube dürfe nicht als Privatsache angesehen werden, erklärte Amschl. In der Kemnather Pfarrei gebe es etwa 3100 katholische Christen. "Davon gehen immerhin noch ein gutes Viertel Sonntag für Sonntag in die Kirche." In dieser Gemeinschaft sei jeder einzelne wichtig.
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