Neuerung erst 2018: Erwin Hoffmann muss aus aktiven Dienst ausscheiden
Zu spät für Jugendwart

Erwin Hoffmann. Bild: hl
Vermischtes
Kemnath
11.04.2016
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Guttenberg. Das Bayerische Feuerwehrgesetz sieht aktuell eine Altersgrenze von 63 Jahren für den aktiven Dienst vor. Dafür gab und gibt es Kritik von vielen Seiten, weil sie an den Realitäten vorbeigehe. Die Gegner erachten es für sinnvoller, wenn sich ältere Kameraden unter anderem um die Ausbildung des Nachwuchses kümmerten.

Daher soll bei der Feuerwehr ab 2018 das 65. Lebensjahr gelten. Diese Regelung kommt aber dann für viele Aktive wie den Guttenberger Jugendwart Erwin Hoffmann zu spät. Der stellvertretende Kommandant muss aus Altersgründen im Oktober aus dem aktiven Dienst ausscheiden. Mit Alexander Pühl steht zwar schon ein potenzieller Nachfolger parat, allerdings muss er noch in einer Aktivenversammlung im Oktober gewählt werden.

In der Jahreshauptversammlung der Brandschützer (wir berichteten) würdigten Vorsitzender Hans Reindl und Kommandant Hans Steinkohl die Leistungen von Erwin Hoffmann, dem Landrat und Kreisbrandrat in Fuchsmühl das silberne Ehrenkreuz für besondere Verdienste in der Jugendarbeit verliehen haben.

Jahr für Jahr hatte Hoffmann, 2015 waren es fünf, Buben und Mädchen an die Aufgabe in der aktiven Wehr herangeführt. Dank seiner Ausbildung können sie sofort voll in der Truppe integriert werden.

Im vergangenen Jahr hatte Erwin Hoffmann für die Jugendgruppe 22 Übungs- und Ausbildungsveranstaltungen organisiert. Auf seine Initiative hin fand im September der Jugendleistungsmarsch in Guttenberg statt. Seine Mannschaft belegte dabei einen hervorragenden dritten Platz, 2014 hatte sie den Wettbewerb sogar gewonnen.
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