Neuwahl eines Kommandantenstellvertreters bei der Feuerwehr Guttenberg
Alle stimmen für Alexander Pühl

Alexander Pühl (Mitte) ist der neue stellvertretende Kommandant der Guttenberger Wehr. Zur Wahl gratulierten Vorsitzender Hans Reindl, Kreisbrandmeister Alois Schindler, zweiter Bürgermeister Hermann Schraml und Kommandant Hans Steinkohl. Bild: mde
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Kemnath
18.11.2016
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Die Feuerwehr Guttenberg hat einen neuen stellvertretenden Kommandanten. Seit 1995 hatte Erwin Hoffmann diesen Posten inne. Doch sein Ausscheiden aus dem aktiven Dienst war unumgänglich.

Guttenberg. (mde) Zur Dienstversammlung aller Aktiven mit Wahl eines Kommandantenstellvertreters hatte die Stadt Kemnath in die Gastwirtschaft Dumler geladen. Zweiter Bürgermeister Hermann Schraml ging auf die aktuelle Situation ein. Die Wahl sei nötig, da Hoffmann die derzeit gültige Altersgrenze von 63 Jahren erreicht habe. Ihm dankte Schraml für seine Dienste für die Sicherheit der Bürger und das Gemeinwohl.

Dem schloss sich Kommandant Johann Steinkohl, der seit 1983 im Amt ist, an. Sein Stellvertreter habe unzählige Freizeitstunden für die Aktiven und vor allem seit 2011 als Jugendfeuerwehrwart auch für die Nachwuchsarbeit geleistet, wofür er das silberne Ehrenkreuz erhalten habe. 2015 habe Hoffmann den Jugendleistungsmarsch des Landkreises Tirschenreuth in Guttenberg organisiert.

Als Hoffmanns Nachfolger schlugen die Aktiven Alexander Pühl vor. Die geheime Wahl fiel einstimmig aus. Pühl dankte für das Vertrauen und freute sich auf eine gute Zusammenarbeit. Der 23-jährige Elektroniker, der seit 2013 in Schweißenreuth lebt und seit 2014 Mitglied in der Guttenberger Wehr ist, begann seine "Feuerwehrkarriere" als Zwölfjähriger bei den Kemnather Brandschützern.

Kreisbrandmeister Alois Schindler hob das gute Verhältnis zwischen den Feuerwehren in seinem Bereiche und darüber hinaus hervor. Schindler sicherte zu, schnellstmöglich für Pühl einen Lehrgangsplatz zum Gruppenführer zu besorgen. Die Voraussetzung, eine abgeschlossene Truppführerausbildung, sei gegeben.

Johannes Reindl stellte die Frage, wer denn das Amt des Jugendwartes übernehme. Der Kommandant hoffte, dass diese Personalie bis zur Jahreshauptversammlung im Frühjahr geklärt ist.
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