Nofi-Lauf 2017 das erste Mal in Kemnath
Kemnath in den Startlöchern

"Ich freue mich auf den Lauf" Zitat: Siemens-Standortleiter Alfred Koch
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Kemnath
22.09.2016
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Die Stadt des Nofilaufs: Im Jahr 2017 ist erstmals Kemnath an der Reihe.

Kemnath erwartet 2017 eine Premiere: Der Nofi-Lauf ist zum ersten Mal zu Gast. Bürgermeister Werner Nickl steht schon in den Startlöchern. Bei der Organisation kann er auf die Unterstützung von Firmen und Vereine vor Ort zählen.

Es ist seit 2010 das sportliche Ereignis der Region: der Nofi-Lauf. Bisher waren Weiden, Neustadt und Tirschenreuth Austragungsorte, nächstes Jahr ist Kemnath am Zug.

Nickl hatte die Idee, den Lauf nach Kemnath zu holen. Die vergangenen Läufe habe er immer mitverfolgt. Er war sich sicher: "Das können wir auch." Möglich war es dank intensiven Werbens und langen Gesprächen mit den Ausrichtern. Auch ein Termin vor Ort war nötig. Schließlich konnte er die Verantwortlichen überzeugen. Der Bürgermeister findet es "mutig von ihnen, mit so einer großen Veranstaltung nach Kemnath zu gehen." Nickl möchte unbedingt zeigen, was die Stadt zu bieten hat: "Wir haben den tollen Stadtplatz, gute Strukturen und Feiermöglichkeiten. Jetzt ist der westliche Landkreis Tirschenreuth einmal dran."

s Firmen und Vereine ließen sich nicht zweimal bitten. Für Kemnath ist der Nofi-Lauf nicht die erste Großveranstaltung. "Beim Kemnather Open-Air hatten wir schon 5000 Leute auf dem Stadtplatz. Und auch die 1000-Jahr-Feier haben wir super gelöst." Nickl hat "nicht die leisesten Bedenken", dass auch der Nofi-Lauf ein Erfolg wird. Vor allem, weil er weiß, dass die Stadt hinter ihm steht. Organisatorische Details stehen noch nicht fest, aber die Firmen Siemens und Ponnath, der Sportverein, die Feuerwehr und Kolping haben schon ihre Mithilfe zugesagt. Nickl selbst hat es bisher noch nicht geschafft, mitzulaufen. Aber 2017 lässt er es sich nicht nehmen. Nickl läuft zwei bis dreimal die Woche. Die 5,9-Kilometer-Strecke sollte kein Problem für ihn sein. Nickl wirbt bereits bei den Bürgermeister-Kollegen in der Region. "Ich würde gern ein Bürgermeister-Team organisieren."

Einer von Nickls Unterstützern ist Siemens-Standortleiter Alfred Koch. Er freue sich sehr, dass Kemnath der nächste Austragungsort ist: "Als Siemens Healthineers haben wir viele Jahre ein aktives betriebliches Gesundheitsmanagement und sind bereits seit dem ersten Lauf 2010 mit einer Gruppe dabei." Für die Feier im Anschluss stellt Koch sehr gerne das überdachte Solarcarport zur Verfügung.

Siemens mit am Start


Dass die Siemensianer sportlich sind und die Gesundheit nicht nur im Namen tragen, haben sie schon oft bewiesen. In den letzten Jahren war Siemens mit etwa 100 Läufern am Start. Koch ist überzeugt: "Wir werden sicher eine große Abordnung stellen. Persönlich halte ich es für wichtig, etwas für seine Gesundheit zu machen. Und mit dem Nofi-Lauf wird das Thema Bewegung in den Mittelpunkt gerückt. Ich freue mich auf den Lauf und wünsche schon heute viel Erfolg für eine erfolgreiche Veranstaltung."

Auch Kemnaths Bürger hätten bisher nur positiv reagiert, sagt Nickl. Er hoffe, einige Kemnather zu motivieren, ihre Laufschuhe auszupacken. Ein wenig traurig ist man daher nur in Tirschenreuth: "Wir hätten den Nofi-Lauf 2017 gerne organisiert", sagt Bürgermeister Franz Stahl. Bei den beiden bisherigen Tirschenreuther Ausgaben habe sein Team tolle Arbeit geleistet, das habe ihn auch der Organisator bestätigt, deshalb sei er sicher, dass die Entscheidung für Kemnath keine gegen Tirschenreuth war. "Und natürlich gönne ich es den Kemnathern und meinem Kollegen Werner Nickl." (Seite 3 )

Ich freue mich auf den LaufSiemens-Standortleiter Alfred Koch


Der StreckenentwurfDie Grobplanung sieht den Start am Kemnather Stadtplatz vor. Vorbei am Stadtweiher geht es über die Werner-von-Siemens-Straße zunächst nach Osten. Über die Eisersdorfer und die Kardinal-Muench-Straße geht es zurück und in einem Bogen über die Wunsiedler Straße um die Alstadt herum weiter nach Westen. Im letzten Drittel geht es dann über die Bayreuther Straße und entlang der B 22 zur Röntgenstraße und ins Ziel beim Siemenswerk. Der 5,9 Kilometer lange Streckenentwurf hält etwa 50 zu überwindende Höhenmeter bereit.
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