Obst- und Gartenbauverein geht auf siebentägige Kulturreise durch Portugal
Gartenbauer sammeln in Portugal viele Eindrücke und Ideen für das eigne grüne Reich

Vermischtes
Kemnath
18.05.2017
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(rpp) 30 Gartlern war das eigene "grüne Wohnzimmer" nicht genug. Gemeinsam erkundeten sie daher bei der Kulturreise des Obst- und Gartenbauvereins (OGV) Portugal. Zunächst galt ihre Aufmerksamkeit Lissabon, Hauptstadt der ehemaligen Handels- und Seefahrergroßmacht Portugal. Bei einer Führung erfuhren die Oberpfälzer viel über die Geschichte des Landes und bestaunten mächtige Kirchen, Paläste, Klöster und Burgen. Am westlichsten Punkt des europäischen Festlandes, Cabo de Roca, beeindruckten die Felsen in der Brandung des Atlantiks. Die königliche Residenz in Sintra, die berühmten Seebäder Estoril und Cascais bleiben sicher in Erinnerung. Ein Erlebnis war der Besuch in einem Lokal am Fado-Museum. Auf der Fahrt nach Porto legte die Gruppe einen Zwischenstopp im Wallfahrtsort Fatima ein. Überwältig waren sie von der Steinmetzkunst in dem Unesco-Welterbe Kloster Batalha. Ebenfalls Welterbe ist Portos Altstadt mit den Kirchen und dem Börsenpalast. Hier spürt man noch die einstigen maurischen Einflüsse. Einer Bootsfahrt schloss sich eine Führung in einer Portwein-Kellerei an. Nich entziehen konnten sich die Teilnehmer auch dem Flair der Geschäftsstraßen "Rua de Santa Catarina" und "Rua das Flores" (Blumenstraße). Guimaraes, Portugals erste Hauptstadt, liegt etwa 30 Kilometer nordöstlich von Porto. Auffallend ist hier die Burg "Castelo Sao Miguel" mit 39 hohen und skurrilen Kaminen. Höhepunkt für die meisten Gartler war der mediterrane Park auf dem Weingut Aveleda. Von dem wie ein Märchenwald angelegten Areal mit versteckten Wasserläufen, Wegen und Blumenarrangements waren alle verzaubert. Die sieben Tage, bei bester Verpflegung mit Obst, Gemüse, Caldo verde, Bacalhau und den verführerischen Pasteis de Nata waren viel zu kurz. Zufrieden und voller schöner Eindrücke traten die Kemnather Gartler die Heimreise an. Ein Nachtreffen ist für Freitag, 2. Juni, um 19 Uhr im OGV-Garten. Dabei wird auch kulinarisch an das Land, wo Europa endet und das Meer beginnt, erinnert. Bild: rpp

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