Offizieller Festakt in der Mehrzweckhalle
Ein Hoch auf die Jubelvereine

Rund 750 Festgäste verschiedenster Vereine besuchten den Festakt am Vormittag in der Mehrzweckhalle. Bilder: mde (3)
Vermischtes
Kemnath
14.07.2016
63
0
 
DieStadtkapelle Kemnath begleitete den Festakt musikalisch.

Gaben schon beim Jubiläumsgottesdienst der Blick in die Stadtpfarrkirche und der anschließendem Fahnenzug ein imposantes Bild ab, so setzte der Festakt in der Mehrzweckhalle allem die Krone auf. 750 Gäste feierten in der Mehrzweckhalle mit Feuerwehr und Kolpingfamilie das Doppeljubiläum.

(mde) Schirmherr Werner Nickl bezeichnete beide Vereine als unverzichtbaren Bestandteil in der Lebensgemeinschaft. Den Bürgern stehe zu jeder Tages- und Nachtzeit eine gut ausgebildete und professionelle Kemnather Wehr zur Verfügung. Ein Zitat Adolph Kolpings - "Schön reden tut's nicht, die Tat ist entscheidend" - beendete er seine Grußworte. Der Bürgermeister überreichte beiden Vereinen noch Schecks als Geschenk.

Als eine "feste und verlässliche Stütze mit guter Jugend- und Familienarbeit" erachtete Schirmherr und Stadtpfarrer Konrad Amschl die Kolpingfamilie. Er wünschte beiden Vereinen alles Gute, viel Freude sowie Gottes Segen und Schutz.

Politiker mit Schecks


Als schlagkräftig betitelte der Landrat Wolfgang Lippert die Feuerwehr Kemnath und als soziale und ums Gemeinwohl bedachte Institution sieht er die Kolpingsfamilie. Dass beide zusammen feiern, fand er "super", denn es geht nur miteinander und man müsse gemeinsam in die Zukunft schauen. Ähnlich äußertesich Landtagsabgeordneter Tobias Reiß, der mit Lippert ebenfalls Schecks für die Jubelvereine mitgebracht hatte.

Kreisbrandrat Andreas Wührl lobte die Kemnather Brandschützer für ihren hohen Ausbildungsstand, die gute technische Ausrüstung sowie Einsatzbereitschaft. Die "Vorzeigewehr" sei eine der ältesten im Landkreis Tirschenreuth. Martin König vom Diözesanverband meinte, dass die Kolpingfamilie Kemnath den Leitspruch "Treu Kolping" sehr gut mittrage.

Die Vorsitzenden Roland Sächerl (Kolping) und Roman Schäffler (Feuerwehr) dankten den Grußrednern für ihre Beiträge. Nicht vergessen wurden alle Unterstützer, Firmen und Sponsoren und Spender, die das Fest möglich machten.

Schläuche als Kunstwerk


Eine besondere Überraschung hatten die Patenfeuerwehren Kastl, Fortschau-Kuchenreuth, Ebnath, Plössen, Seybothenreuth, Waldeck, Höflas und Kulmain parat. Georg Redl, Vorsitzender der Kulmainer Floriansjünger, trat als ihr Sprecher auf die Bühne. Institutionen wie die Feuerwehr seien nur möglich durch eine gute Kameradschaft und engagierte Mitglieder, die "an einem Strang ziehen". Als Geschenk gab es ein Kunstwerk "Schläuche" im Maßstab 1:15 von Rainer M. Köhler aus Kemnath. An dessen Arbeit, die vor dem Feuerwehrhaus entstehen soll, werden sich die Patenwehren finanziell beteiligen. Ebenfalls eine Abordnung und ein Geschenk hatte die tschechische Partnerfeuerwehr Hasici Nepomuk nach Kemnath geschickt. Damit revanchierten sie sich für den Besuch der Oberpfälzer Kameraden beim eigenen 140. Jubiläum vor einigen Wochen.

Domvikar Thomas Pinzer ging im Anschluss noch auf die Vereine ein, die eine Gemeinschaft prägen. Die Stadtkapelle Kemnath gestaltete den Festakt musikalisch. Dazu ließen sich die Gäste Weißwürste und kühle Getränke der Klosterbrauerei Kemnath schmecken.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.