Pfarrer Stretz gibt Berggottesdienst
Leben im Verborgenen

Pfarrer Stretz erinnerte beim Berggottesdienst an das Wirken des heiligen Ägidius. Bild: hl
Vermischtes
Kemnath
31.08.2016
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Die Gläubigen in der Region können dem heiligen Ägidius wieder gedenken: Zum ersten Mal seit der Einweihung der Ägidius-Kapelle und der Glocke fand wieder ein Berggottesdienst zu seinen Ehren auf dem Schlossberg statt.

Waldeck. Pfarrer Heribert Stretz erinnerte an den Mönch und Abt, dem schon zu Lebzeiten etliche Wunder zugeschrieben wurden. Der Pfarrer erwähnte, dass Ägidius in Griechenland auf die Welt kam und in einer vornehmen Familie aufwuchs. Schon in der Kindheit zog er aus dem Glauben große Kraft, heilte einen Mann, der von einer Schlange gebissen wurde und andere Kranke.


Sein Ziel war es, ein verborgenes Leben zu führen. Die Bewunderung seiner Mitmenschen hinderte ihn aber daran. Er ging nach Frankreich und machte eine Einöde zu seinem geheimen Aufenthaltsort.
Er nahm Schüler an und stiftete um 680 ein Kloster. Um das Kloster entstand eine Stadt. Die Ägidius-Kapelle auf dem Schlossberg wurde im vergangenen Jahr eingeweiht, also fast 900 Jahre nach der Kirche in Saint Gilles. Abschließend zeigte Stretz auf, was die Menschen vom heiligen Ägidius - er gehört übrigens zu den 14 Nothelfern - lernen können: Sich Zeit für das Gebet zu nehmen und etwas Schönes bewusst im Herzen aufzunehmen. Er war für alle da, die ihn gebraucht haben, was auch heute und ganz aktuell in Form von Krankenbesuchen sowie Gebeten und Spenden zum Beispiel für die Erdbebenopfer in arg gebeutelten Italien geschehen kann. Die Möglichkeiten sind vielfältig.

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