Philharmonischer Chor Bayreuth am Sonntag in Kemnath
Premiere mit einer Handvoll Proben

Torsten Petzold. Bild: jzk
Vermischtes
Kemnath
23.11.2016
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Die Chormitglieder sollen Spaß am Singen haben. Das ist für Torsten Petzold besonders wichtig. Am Sonntag erlebt der Berufsmusiker, der viele Laienchöre leitet, in Kemnath eine besondere Premiere.

Seit Mai leitet Torsten Petzold den Philharmonischen Chor Bayreuth. Das Konzert in der Kemnather Mehrzweckhalle am Sonntag, 27. November, ist seine Feuertaufe mit dem Ensemble. Die Messe in Es-Dur von Franz Schubert und das Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saens seien zwei bedeutende Werke der Chorliteratur, "damit können wir den Kemnathern ein gutes Konzert bieten."

Vorher hat er mit dem Orchester der Hofer Sinfoniker zwei und eine Probe mit den Solisten Marietta Zumbült (Sopran), Anna Maria Schmidt (Mezzosopran), Ulrika Strömstedt (Alt), Artjom Korotkov, Saya Lee (beide Tenor) und Peter Frank (Bass) absolviert. Nur die Chorsänger bittet er am Samstag zur Generalprobe in die Mehrzweckhalle. Mit ihnen übt er unter anderem die Auf- und Abtritte auf der Bühne.

"Die Chormitglieder sollen mit Freude dabei sein und Spaß am Singen haben", ist sein Credo. "Dann sind sie auch bereit, ihr Bestes zu geben." Zum besseren Verständnis vermittelt er ihnen bei schwierigeren Werken auch den musikhistorischen Hintergrund. Nicht nur die Sänger und Musiker freuen sich auf das Adventskonzert mit geistlichen Werken am Sonntag um 18 Uhr. Auch der Vorsitzende des Philharmonischen Chores Bayreuth blickt dem Auftritt erwartungsvoll entgegen: Dr. Heinz Ponnath ist nämlich ein gebürtiger Kemnather.

Zur PersonChorleiter Torsten Petzold ist 50 Jahre alt und wohnt in Hof. Studiert hat er an den Musikhochschulen in Köln (Klavier) und Würzburg (Dirigieren). Anschließend war er Solorepetitor, Studienleiter und Zweiter Kapellmeister am Nationaltheater Weimar und Kapellmeister am Nordharzer Städtebundtheater. Neben dem Philharmonischen Chor Bayreuth leitet er das Polizeiorchester Sachsen, die Singakademie Plauen und weitere Laienchöre. "Zu Proben und Aufführungen fahre ich im Jahr über 60 000 Kilometer", berichtet er. (jzk)
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