Rund 800 Besucher bei der ersten Auflage in Kemnath
Starkbierfest ohne Schwächen

"Ozapft is!": Bürgermeister Werner Nickl (Mitte) zapfte das erste Fass an. Juniorchef Michael Schinner (links) und Braumeister Johannes Ponnath (rechts) passten auf, dass so wenig Bier wie möglich daneben ging. Bilder: jzk (3)
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Kemnath
14.03.2016
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Das erste Kemnather Starkbierfest hielt, was die Organisatoren versprochen hatten: "a süffigs Bier, deftige Brotzeiten, zünftige Musi, Mordsgaudi und a lustigs 'Derbleckn'". Geht es nach Bürgermeister Werner Nickl, dann gibt's nächstes Jahr eine Neuauflage.

"Das Starkbierfest soll in Kemnath zur Tradition werden", hatte sich der Rathauschef schon bei der Bierprobe vor zweieinhalb Wochen im Foyer gewünscht. Sein Wunsch scheint in Erfüllung zu gehen, denn das erste Starkbierfest am Freitag in der Mehrzweckhalle war ein voller Erfolg. Die Stadtkapelle Kemnath und Festwirt Armin Schinner als Veranstalter zählten rund 800 Besucher. Nicht nur aus Kemnath, sondern aus der ganzen Region strömten die Gäste in Scharen herbei. Nicht wenige waren dem Anlass entsprechend in Tracht gekleidet. Für sie hatten sich die Organisatoren eine kleine Belohnung ausgedacht.

Den Abend eröffnete die Jugendblaskapelle Kemnath. Die Jungmusikanten brachten beim Einzug auf einem Leiterwagen ein Fass mit köstlichem Gerstensaft mit. Zu den Klängen des Bayerischen Defiliermarsches zapfte Bürgermeister Werner Nickl das erste "Fassl" an. Zwei verschiedene Biersorten wurden für die durstigen Kehlen angeboten: ein Bockbier von der Brauerei Mönchshof mit einer Stammwürze von 16 Prozent und das Festmärzen von der Kemnather Klosterbrauerei. Als das köstliche Nass in Strömen floss, stimmte Kapellmeister René Pascal Bauer mit seinen Musikanten gleich "Ein Prosit der Gemütlichkeit" an. Moderator Jürgen Küffner begrüßte die Ehrengäste und wünschte allen einen unterhaltsamen Abend.

Die Stadtkapelle spielte zuerst typisch böhmisch-bayerische Blasmusik. Bekannte Walzer, Märsche und Polkas wechselten ab mit Schunkelrunden. Immer mehr Paare wagten ein Tänzchen. Als die Stadtkapelle "Auf der Vogelwiese", das Lieblingsstück von Armin Schinner, spielte, wurde es Zeit zum "Derblecken". Dafür hatte Schinner eine Starkbierrede vorbereitet, die es in sich hatte (Bericht folgt).

Schließlich wechselte die Stadtkapelle zu beliebten und schwungvollen Musikstücken über. Die eingerichtete Schnaps- und Cocktailbar mit der Jägermeisterecke, in der DJ Hordhocker auflegte, bot zusätzlichen Platz zum Feiern. Ab 23 Uhr heizten Alex, Tom und Beenie vom Horrido-Express die Partystimmung weiter an. Mit köstlichen Schmankerln sorgte Armin Schinner mit seinem Team für das leibliche Wohl.
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