Sabine-Anna Ullrich durfte sich im Goldenen Buch der Stadt Kemnath eintragen
Goldige Bierkönigin

Bierkönigin Sabine-Anna Ullrich setzte vor Rathauschef Werner Nickl, dem Geschäftsführer der Verwaltungsgemeinschaft Kemnath, Reinhard Herr, Michael Schinner, Braumeister Johannes Ponnath und zweitem Bürgermeister Hermann Schraml (von links) ihre Unterschrift ins Goldene Buch der Stadt. Bild: mde
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Kemnath
13.08.2016
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Seit Mai ist Sabine-Anna Ullrich die siebte bayerische Bierkönigin. Nach der Eröffnung des Wiesenfestes am Donnerstag rollt ihr die Stadt am Freitag im Rathaus den roten Teppich aus. Im Dienstzimmer von Bürgermeister Werner Nickl erwartet sie eine Premiere.

(mde) Nachdem sie am Abend zum Anzapfen des ersten Bierfasses den Holzhammer geschwungen hatte (wir berichteten), drückten ihr die Verantwortlichen der Stadt einen Füller in die Hand. Für den Rathauschef Werner Nickl war der Eintrag des Gastes in das Goldene Buch der Stadt selbstverständlich, für die Bierkönigin dagegen eine Besonderheit. Denn zum ersten Mal durfte sie sich in einem solchen verewigen.

Der letzte Eintrag datierte auf Juli 2015. Damals hatte Ullrich wohl nicht im Traum daran gedacht, dass sie am Donnerstag ihre Worte im Goldenen Buch niederschrieben durfte.

Dem Geschäftsführer der Verwaltungsgemeinschaft Kemnath, Reinhard Herr, Nickl, dessen Stellvertreter Hermann Schraml, Festwirt-Sohn Michael Schinner und dem Juniorchef der Klosterbrauerei, Johannes Ponnath, erzählte sie von ihrem Werdegang zur Bierkönigin. Mit 115 weiteren Bewerberinnen hatte sich die angehende Krankenschwester dem Casting des Brauerbundes gestellt. Am Ende blieben sieben Finalistinnen übrig. Am Finalabend sollten sie jeweils Auskunft geben über ihre Interessen, ihr Familienumfeld und ihrem Bezug zum Bier. In einer zweiten Runde musste das Bierwissen unter Beweis gestellt werden. So musste Ullrich Bier einschenken, präsentieren, verkosten und erkennen. Da kam es ihr gelegen, dass sie schon selbst Bier gebraut hat, als Hobby quasi. "Ich liebe Bier wirklich sehr", beteuerte die Regentin aus dem unterfränkischen Burgstadt bei Miltenberg. Für sie sei es eine besondere Ehre, im Jahr mit dem 500. Jubiläum des Reinheitsgebots die Königin zu sein. Für ihre einjährige Amtszeit ist Ullrich von der Ausbildung zur Krankenschwester für "die Zwecke zum Wohl des Bieres" freigestellt.

Johannes Ponnath freute sich, dass Ullrich seiner Einladung zum Kemnather Wiesenfest gefolgt ist. Vom Bürgermeister gab es ein süßes Gastgeschenk für die Bierkönigin.
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