Schulstandort in Waldeck Thema in Bürgerversammlung
Nur Schülerzahl entscheidend

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Kemnath
18.11.2016
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Die Schulsituation ist ein Schwerpunkt in der Bürgerversammlung. Ob es in Waldeck künftig noch Schüler gibt, liegt aber nicht in den Händen der Stadt.

Waldeck. Eine Anfrage betraf die Vereine, ob sie die Schule in der bisherigen Form nutzen können, falls es keine Klasse mehr in Waldeck gibt. Bürgermeister Werner Nickl erklärte dazu, dass sich künftig daran nichts ändern werde. Die Stadt wolle soweit als möglich den Schulstandort erhalten. Dies sei einzig von der Kinderzahl anhängig. Dies werde man besonders bei der Einschreibung sehen. Zu dem Thema kam auch die Frage, warum keine Kombiklassen eingerichtet wurden. Das Kulturministerium stehe diesen doch eher positiv gegenüber. Hierzu monierten einige Eltern, dass sie zu spät oder gar nicht gefragt worden seien. Stadt und Schulverband könnten nicht viel machen, bedauerte Nickl. Das Schulamt gehe von der sogenannten Einhäusigkeit aus und strebe diese auch in Kemnath an.

Der Rathauschef will dazu aber noch eine Bürgerversammlung mit der Schulleitung einberufen. Ein Bürger wollte wissen, wie es mit dem Nitratgehalt im Grundwasser ausschaut, da landesweit die Werte teilweise hart an der Grenze sein sollen. Laut Nickl liegen die vier Tiefbrunnen weit unter dem EU- und dem Bundeswert. Ein Teilnehmer war unzufrieden mit dem Zuschuss, den die Stadt jungen Familien für Neubauten gewährt. Dies sollte auch bei Alt- und Umbauten möglich sein, weil die Gebäude meist total entkernt werden müssten und die fast gleichen Kosten entstehen. Der Stadtrat soll eine für alle zufriedenstellende Lösung finden.

Zum Breitbandausbau in der ehemaligen Gemeinde Zwergau führte Nickl aus, dass die Versorgung von Hopfau aus mit Kupferkabeln erfolgen muss, was eine geringere Leistung zur Folge hat. Wie weit der Bau der Anschlussstraße in den Ort Bingarten hineingeht, kann momentan noch nicht sicher gesagt werden. Ein Feuerwehrler stellt fest, dass der Aufwand bei der Beseitigung von Ölspuren sehr hoch sei. Hier möge die Stadt nach Möglichkeiten suchen, die Feuerwehren zu entlasten. Ein Reinigungsgerät sei dringend zu empfehlen.

Eine Anfrage bezog sich auf den Kinderspielplatz. Hier galt die Zusage, dass ein neues Gerät hinzukommt, wenn ein älteres abgebaut wird. Das ist aber nicht geschehen. Nickl sicherte Abhilfe zu. Kurz notiert
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