Schwarzkittel und Menschen erschweren die Jagd
Als ob die Wildsäue Handys hätten

Vermischtes
Kemnath
28.04.2016
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Immer mehr Menschen und Wildschweine, aber immer Rehwild im Wald, das Leben war für Wolfgang Veigl schon einmal leichter. Wie der Jagdpächter in der Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Eisersdorf berichtete, werde das Schießen der Rehe immer schwieriger, da sie immer scheuer werden. Doch obwohl nur noch wenige Tiere zu sehen seien, fielen drei dem Straßenverkehr zum Opfer.

Auch sei es immer schwerer, die Wildschweine zu bejagen. Fast könnte man den Eindruck gewinnen, dass sie sich per Handy absprächen, merkte Veigl augenzwinkernd an. Die sieben geschossenen Füchse hatten allesamt die Räude.

Gegen Verbote


Im Wald selbst ist der Mensch laut dem Jagdpächter immer mehr auf dem Vormarsch, sei es als Spaziergänger, Gassi-Geher, Jogger oder als Mountainbiker. Dies erschwere die Jagd zusätzlich. Doch von Verboten oder Hinweisschildern halte er nichts. Aufgrund des Verbissgutachtens habe sich der Abschussplan nicht verändert, teilte Veigl mit.

Vorsteher Hans Brunner berichtete von der - nach langer Zeit erfolgten - Aktualisierung des Katasters. Dies sei nötig gewesen, um wieder eine Übersicht zu bekommen, auch wenn die Anschaffung mit 190 Euro nicht gerade billig gewesen sei. Die Genossen besuchten die Hegeschau in Kaibitz und beteiligten sich an einer Unterweisung in die Unfallverhütungsvorschriften. Die verschiedenen Maschinen erfreuen sich einer guten Auslastung und sind dank Maschinenwart Josef Hassmann bestens in Schuss.

Brunners Lob galt Jagdpächter Veigl, mit dem man sehr zufrieden sei. Einen besseren könne er sich nicht vorstellen. Josef Kormann berichtete von einer gut gefüllten Kasse. Das bestätigten die Revisoren Martin Busch und Jürgen Plannerer.

Bei der Verwendung des Jagdpachtschillings kamen die Mitglieder zu dem Schluss, 500 Euro für den Hegebau zurückzulegen. Zudem soll die in die Jahre gekommene Cambridge- Walze wieder auf Vordermann gebracht werden. Für eventuelle Aufwendungen bei Lagerung oder Reparatur von Maschinen wird künftig eine kleine Entschädigung ausbezahlt.

Schäden begutachten


In der Aussprache wollte Josef Kormann wissen, wer für Straßenschäden auf den Flurbereinigungsstraßen aufkomme, die von Baumaschinen verursacht wurden. Zweiter Bürgermeister Hermann Schraml versprach, sich die Schäden anzusehen und sich des Problems anzunehmen.
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