Schweineprüfring blickt auf 50-jähriges Bestehen zurück
Immer weiter spezialisiert

Vorsitzender Josef Selch beleuchtete die Entwicklung des Schweineprüfrings Kemnath-Eschenbach in den 50 Jahren seit der Gründung. Bild: stg
Vermischtes
Kemnath
03.02.2016
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Es war so etwas wie eine Geburtstagsfeier beim Schweineprüfring Kemnath-Eschenbach: Der Zusammenschluss besteht seit 1966, Vorsitzender Josef Selch ließ in der Jahresversammlung im Gasthof Kormann die 50-jährige Geschichte Revue passieren.

Selch erinnerte an die Gründungsversammlung am 25. April 1966, ebenfalls im Gasthof Kormann. 65 Interessierte hatten sich damals dem Prüfring angeschlossen. "Zweck des freiwilligen Zusammenschlusses der Landwirte war, ihre Veredelungswirtschaft auf dem Gebiet der Schweinehaltung durch rentable und marktgerechte Erzeugung von Schlachttieren einheitlicher und bester Qualität zu fördern", sagte Selch.

Zum Vorsitzenden wählten die Gründungsmitglieder den mittlerweile verstorbenen Max Kormann, der dieses Amt bis 2009 innehatte. Schon bald wurden ein VW-Kombi, eine Spezialfahrzeugwaage sowie eine Zeigerschnellwaage angeschafft. Als Ringassistent wurde zum 1. Juli 1966 Michael Retzer aus Schlammersdorf eingestellt. 1967 zählte der Ring 76 Mitglieder mit 1473 Mastplätzen. "Durch die Zunahme der Schweineproduktion in den folgenden Jahren konnten die Mastschweine in den Ringbetrieben nicht mehr alle an die Metzger verkauft werden", führte Selch aus. Deshalb begann der Ring 1969 mit der Geschlachtetvermarktung bei der Südfleisch in Weiden.

Als "Rückschlag" wertete der Vorsitzende das Jahr 1972: Im Zuge der Gebietsreform wechselten 32 Mitgliedsbetriebe nach Oberfranken. Die folgenden Jahre erbrachten eine gewisse Spezialisierung von Ferkelerzeugern und Schweinemästern. Ein neuer Ringassistent wurde 1989 mit Helmut Wittmann eingestellt. Damals gab es 25 Betriebe mit 2700 Mastschweinen. Zum 30-jährigen Bestehen waren es 33 Betriebe mit 5617 Tieren. Heute sind es 25 Mitgliedsbetriebe mit 9500 Mastschweinen.
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