Segen für drittes Haus des Hollerhöfe
Idee gedeiht

Landrat Lippert, Leonhard und Elisabeth Zintl, die Architekten Sabine Unglaub und Johannes Fischer sowie Landtagsabgeordneter Tobias Reiß und Bürgermeister Werner Nickl (von links) tauschten Andenken aus. Bild: hl
Vermischtes
Kemnath
11.03.2016
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Waldeck. Ein weiteres, das inzwischen dritte Projekt der Hollerhöfe, hat Elisabeth Zintl in Betrieb genommen. Pfarrer Heribert Stretz hat das Haus Nr. 1 am Oberen Markt, in dem unter anderem die Kanzlei der ehemaligen Marktgemeinde Waldeck untergebracht war, bei einer Feierstunde mit zahlreichen Ehrengästen gesegnet.

Ihnen erläuterte Zintl anschließend in der Hollerscheune bei einem Imbiss das Konzept der Hollerhöfe. Auf die Idee, den heimischen Holunder zu vermarkten und mehr Interesse zu schenken, habe sie ihre Tochter gebracht, die sehr gerne Holundersaft trinke. Sie wies auch darauf hin, dass die Renovierungsarbeiten am sogenannten "Kösslerhaus", Unterer Markt 45, bereits begonnen haben. Dort werde ein Holunderladen mit einer Manufaktur entstehen.

Bürgermeister Werner Nickl erinnerte sich daran, wie er die Kanzlei erstmals 1978 betreten habe, um nach der "Zwangseingemeindung" der Marktgemeinde Waldeck deren Akten zu sichten und mit nach Kemnath zu nehmen. Anschließend hatten Heimat- und Kulturverein sowie Waldecker Carnevalsverein die Wohnung im Obergeschoss genutzt. Aufgrund des Zustandes des Gebäudes sei die Stadt froh gewesen, dass die Familie Zintl das Anwesen kaufte. Für Waldeck und die Stadt sei es ein Glücksfall, wenn Unternehmer etwas übernehmen und weiterführen. Der Ort habe somit an Attraktivität gewonnen.

Landrat Wolfgang Lippert bezeichnete das Holler-Projekt als ein Konzept für die Zukunft. In dem Haus werden sich die Gäste mit Sicherheit wohlfühlen. Er überreichte ein Landkreiswappen und wünschte viel Erfolg auch in Zukunft.

Landtagsabgeordneter Tobias Reiß gratulierte zu einem weiteren Meilenstein im Holler-Projekt. Die Häuser seien sehr gut geworden, die Idee habe sich auf breiter Front durchgesetzt. Der Gast wolle Natur, Leben im Dorf und Tradition verbunden mit Gastfreundschaft, um sich vom Alltagsstress zu erholen. " Waldeck zeigt anderen, wie es geht."

Architektin Sabine Unglaub, die das gesamte Projekt mitbegleitet hat, sowie Johannes Fischer vom gleichnamigen Büro aus Marktredwitz überreichten symbolisch die Schlüssel der Häuser Oberer Markt 1, 5 und 7 sowie der Hollerscheune.
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