Spatenstich für Anlage mit 16 Wohnungen
Direkt am Park leben

Bürgermeister Werner Nickl (rechts) beim ersten Spatenstich mit (von links) Gesellschafter Martin Drehobel, seinem Sohn Frank (Projektmanager), Grundstückverkäuferin Silke Storma, Thorsten Rupprecht von der Baufirma, Geschäftsführerin Anja Hautmann und Verkaufsberater Norbert Pöllath. Bild: jzk
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Kemnath
05.08.2016
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Der Bagger steht eigentlich bereit. Doch statt Motorkraft ist Handarbeit angesagt. Der Spatenstich gibt den Startschuss für die neue Wohnanlage in der Bürgermeister-Högl-Straße.

In unmittelbarer Nähe des BRK-Senioren- und Pflegeheims "Haus Falkenstein" ermöglicht sie einmal "Wohnen am Falkensteinpark". Dort errichtet die Firma Probau Massivhaus aus Brand 16 barrierefreie Wohnungen auf dem parkähnlichen Grundstück mitten in Kemnath.

"Ich bin zuversichtlich, dass auch dieser Bau ein Erfolgsmodell wird", meinte Bürgermeister Werner Nickl zu diesem Projekt "Städtisches Wohnen im Grünen", das am Ende einen Wert von rund 2,5 Millionen Euro haben wird. Die Firma hatte bereits im Jahr 2000 die Wohnanlage neben dem alten Polizeigebäude im Forstgarten gebaut. Mit beim Spatenstich war auch die ehemalige Grundstückbesitzerin Silke Storma, die durch ihren Verkauf das Projekt an dieser Stelle ermöglichte.

"Die Wohnungen sind verteilt auf Erdgeschoss, 1. Stock und 2. Stock und haben ein oder zwei Zimmer", erklärte Seniorchef Martin Drehobel. Diese seien barrierefrei und somit auch für Rollstuhlfahrer geeignet. Die Erdgeschosswohnungen verfügten über große Terrassen, während darüber Sonnenbalkone und Dachterrassen Zugang ins Freie ermöglichten. Alle Wohnungen seien mit dreifach verglasten Fenstern ausgestattet und böten ihren Bewohnern einen Blick ins Grüne.

"Die Wohnflächen der 16 individuell geplanten Einheiten bewegen sich zwischen 45 und 92 Quadratmetern und haben eine hochwertige Ausstattung", erläuterte Geschäftsführerin Anja Hautmann. Über einen Aufzug könnten alle Ebenen erreicht werden. Zur Begegnung und zum geselligen Zusammenleben sei im Erdgeschoss ein großzügiger Gemeinschaftsraum geplant.

Der Quadratmeter-Kaufpreis wird nach Aussage des Architekten Christian Drehobel bei etwa 2000 bis 2200 Euro liegen. Der Preis für einen Stellplatz in der Tiefgarage bewegt sich bei etwa 10 000 Euro, bei den Außenstellplätzen bei 4000 bis 5000 Euro. Die Energieversorgung des Gebäudes erfolgt über eine Gastherme mit Solarunterstützung. Die Fertigstellung ist in etwa einem Jahr vorgesehen

Ein großer Vorteil der Lage ist, dass die Bewohner die Möglichkeit haben, sich zusätzliche Leistungen beim BRK zu erkaufen. Sie haben dort einen festen Ansprechpartner und können sie sich auf Knopfdruck von dort Hilfe holen. Weitere Angebote wie Essenslieferung, Pflegetätigkeiten oder Haushaltshilfen können individuell gebucht werden.
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