Speichersdorfer Gemeinderat berät über Straßensanierungsmaßnahmen
Neue Spur geplant

Bei Zeulenreuth soll es künftig eine neue Abbiegespur geben. Bild: ak
Vermischtes
Kemnath
21.03.2016
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Die Gesetzesinitiative zur Straßenausbaubeitragssatzung war Thema beim Speichersdorfer Gemeinderat. Jedoch sind nicht nur die Straßen in und um Speichersdorf sanierungsbedürftig.

Speichersdorf. Bürgermeister Manfred Porsch berichtete, dass künftig auf die erschlossenen Grundstücke verteilten Beiträgen auch wiederkehrende Beiträge für alle Hauseigentümer möglich seien. Für welche Umlageform sich die Gemeinde entscheidet, soll im Gemeinderat diskutiert werden. Zum Thema Kläranlagenerweiterung verdeutlichte Porsch, dass die über drei Millionen Euro Baukosten zum einen über die Verbrauchsgebühr, aber auch über Verbesserungsbeiträge finanziert werden können.

Sanierungsbedürftig ist zudem die aus dem Jahr 1964 stammende Festhalle. Für deren Sanierung sind Ideen erforderlich und in den nächsten Jahren erhebliche Finanzmittel einzuplanen. Die Deutsche Bahn AG hat angekündigt, in den kommenden acht Jahren zwei Bahnbrücken beidseits von Speichersdorf-Kirchenlaibach zu erneuern. Für die Sanierung ist mit einer gemeindlichen Kostenbeteiligung zu rechnen.

Porsch berichtete von einem Gespräch mit dem Staatlichen Hochbauamt Bayreuth über die geplante Einfädelspur beim Ortseingang Zeulenreuth. Bei positivem Abwickeln der Grundstücksfragen kann auch über Lärmschutzmaßnahmen gesprochen werden. Zudem erhielt Porsch die Nachricht, dass der jetzt doch mögliche Radwegebau zwischen Oberndorf und Wirbenz auch auf der rund 300 Meter langen Reststrecke auf Speichersdorfer Gebiet geplant und gebaut wird. Auf Wunsch des zweiten Bürgermeisters Rudi Heier (SPD) werden die Pläne in der nächsten Gemeinderatssitzung nochmals vorgestellt. Der Erörterungstermin für die Planfeststellung des Ausbaues der Staatsstraße 2184 bei Unterschwarzach steht noch nicht fest. Zum neuen Verkehrswegeplan berichtete das Gemeindeoberhaupt, dass die Elektrifizierung der Bahnstrecke Nürnberg-Marktredwitz-Eger als vordringlich mit Umsetzungsziel binnen 15 Jahren eingestuft ist.

Die Ortsumgehung von Wirbenz im Norden wurde langfristig als "weiterer Bedarf" eingestellt. Die Linksabbiegespuren entlang von Bundesstraßen werden kurzfristig umgesetzt. Gemeinderat Christian Porsch (UWG) riet, die eigene Resolution im Online-Verfahren zusätzlich einzustellen. Gemeinderat Franc Dierl (CSU) erinnerte an die noch nicht beseitigten Vandalismusschäden am Spielplatz Windischenlaibach. Dr. Wolfgang Hübner (CSU) bat zum Thema Stromtrasse auch nach dem Wechsel zu Tennet am Ball, und zur Trassenführung hellhörig zu bleiben. Norbert Veigl (CSU) wies auf den maroden Zustand der Bachbrücke in Haidenaab hin. Diese sollte in den Besichtigungstermin des Bauausschusses aufgenommen werden.
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