Stadtpfarrer spendet 31 Kindern erstmals die Kommunion
Blätter am Baum des Lebens

Vor dem Festzug vom Gesellenhaus zur Stadtpfarrkirche versammelten sich die 31 Erstkommunikanten der Pfarrei Mariä Himmelfahrt in ihren festlichen Kommuniongewändern mit Stadtpfarrer Konrad Amschl (rechts), Monsignore Reinhold Bartmann und Gemeindereferent Jochen Gößl (von links) vor dem Eingang zur Sparkasse zu einem Gruppenbild. Bild: jzk
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Kemnath
05.04.2016
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20 Jungen und 11 Mädchen feierten am Weißen Sonntag in der Stadtpfarrkirche ihre Erstkommunion. "Baum des Lebens" hieß das Thema ihrer Vorbereitung. Der Gottesdienst war ganz auf diese Thematik "Frucht bringen aus der Verbindung mit Jesus" abgestimmt.

"Die Blätter sind unsere Kommunionkinder von heuer", erklärte Stadtpfarrer Konrad Amschl, der mit Militärgeneralvikar Monsignore Reinhold Bartmann den Gottesdienst zelebrierte. 14 Tischmütter hatten die Kinder in fünf Tischgruppen auf die Aufnahme in die Tischgemeinschaft der Pfarrgemeinde vorbereitet.

In einem Sprechspiel brachten neun Erstkommunionkinder verschiedene Gegenstände wie Kelch, Bibel und Hostienschale vor den Volksaltar und erklärten deren Bedeutung. "Anhand des Lebensbaumes habt ihr gezeigt, dass ihr in Jesus geborgen seid und gute Früchte hervorbringen könnt", betonte Amschl. Bei der Taufe habe diese Geborgenheit am Lebensbaum Jesus bereits begonnen. Damals hätten Eltern und Taufpaten für sie versprochen, dass sie an und mit diesem Baum wachsen wollten. Nun seien die Mädchen und Buben alt genug, dieses Taufversprechen zu erneuern und ihren Glauben an Jesus zu bekräftigen."

"Ich glaube, dass Gott unser Vater ist, Schöpfer von Himmel und Erde", sang Andrea Kick mit den "Brückenbauern" zum Glaubensbekenntnis. Die Fürbitten sprachen drei Kommunionkinder, ein Vater und eine Mutter.

Zum gemeinsam gebeteten Vaterunser stellten sich die Kommunionkinder im Altarraum im Kreis auf und reichten sich die Hände. Es war ein bewegender Augenblick, als Pfarrer Amschl die geweihte Hostie in den Kelch tauchte und sie an die Erstkommunionkinder austeilte. Nach einem Dankgebet und dem -lied "Und ich werfe meine Freude wie Vögel an den Himmel" sprach der Stadtpfarrer das Schlussgebet.

Bei der Dankandacht gaben die Kommunionkinder ihr Diaspora-Opfer ab. Am Montag starteten sie mit Pfarrer und Gemeindereferent Jochen Gößl zum Kommunionausflug nach Regensburg. Auf der Rückreise feierten sie mit den Erstkommunikanten aus den Pfarreien Waldeck und Kastl im Haus Johannisthal, dem Wirkungsort des ehemaligen Pastoralreferenten Alfred Kick, einen Dankgottesdienst. Bis Pfingsten werden sie an allen Sonntagen die Pfarrmesse um 10.30 Uhr in Kommunionkleidung und mit Kommunionkerze mitfeiern.
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