Theorie und Praxis für Notfälle
Zehn BRKler und Wasserwachtler legen Prüfung beim Sanitätsgrundkurs ab

Vor der praktischen Prüfung mussten die angehenden Sanitäter ihr theoretisches Wissen unter Beweis stellen. Bild: jzk
Vermischtes
Kemnath
31.12.2015
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80 Stunden ihrer Freizeit opferten acht Mitglieder des BRK Bereitschaftsdienstes und zwei der Wasserwacht Kemnath für den Sanitäts-Grundkurs. In Theorie und Praxis lernten sie, wie sie in brenzligen Notfällen Erste Hilfe leisten können. "Sie wissen jetzt, was sie beispielsweise bei Herzinfarkt, Schlaganfall oder politraumatisierten Patienten nach einem schweren Unfall unternehmen müssen", ist sich Bereitschaftsleiter Markus Heining sicher. Er leitete den Grundkurs.

Nach der theoretischen Prüfung über medizinische Grundkenntnisse wurden die Teilnehmer in der Herz-Lungen-Wiederbelebung geprüft. Anhand von zwei praktischen Fallbeispielen mussten sie beweisen, dass sie die erworbenen Verhaltensmuster gut beherrschen. "Nicht nur die Theorie, sondern auch die Praxis musste sitzen", betonte Heining.

Um den Ernstfall gut zu simulieren, wurden die Mimen ("Verletzten") realistisch geschminkt. Die Ausbilder gratulierten den zehn frisch gebackenen Sanitätern. Diese sind jetzt für die Erste Hilfe bei Notfällen gut gerüstet. An vielen Wochenenden paukten Sabine Erhardt, Juliane Weber, Katrin Schwindl, Lisa Deglmann, Eva Bößl, Florian Müller, Sebastian Herrmann und Marco Moller von der BRK Bereitschaft und Miriam Schraml und Ferdinand Wried von der Wasserwacht für die Abschlussprüfung.
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