Tobias Opel ist neuer zweiter Kommandant bei der Windischenlaibacher Feuerwehr

Tobias Opel (Zweiter von rechts) ist neuer zweiter Kommandant. Bei der Jahreshauptversammlung wurden Hans und Fritz Küffner (Vierter und Sechster von links) für 60 Jahre Treue ausgezeichnet. Bild: hia
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Kemnath
09.01.2016
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Tobias Opel ist neuer zweiter Kommandant. Der 21-Jährige wurde in der Jahreshauptversammlung einstimmig zum Nachfolger von Bernd Preißinger gewählt. Er musste aus gesundheitlichen Gründen sein Amt zur Verfügung stellen.

Windischenlaibach. Die anwesenden 25 Aktiven folgten der Empfehlung von Kommandant Reiner Schneider. "Leistungsprüfungen, Wissenstest und Lehrgänge weisen den 21-Jährigen als fachkundig und engagiert aus", sagte er. Mit seinem nächsten Geburtstag Mitte des Jahres wird er das Amt übernehmen.

Eine besondere Ehrung gab es in der Versammlung für Fritz und Hans Küffner. 60 Jahre sind sie bei der Wehr. Für ihre Treue bekamen sie nebst Urkunde einen reich verzierten Ehrenkrug. 40 Jahre ist Roland Vogel, 25 Jahre Dietmar Schneider dabei.

Neben dem Maibaumfest richtete der Verein zum zweiten Mal eine dreitägige Kirchweih aus. Beide Veranstaltungen soll es auch 2016 geben. Die Dorfjugend gestaltet am zweiten Juli-Wochenende erstmals den Freitagabend mit DJ und Barbetrieb. Dank galt Harald Kettel, der sich um die Vermietung des Toilettenwagens kümmert. Ebenso den Christbaumaufstellern und Helfern zur Kegel-Weltmeisterschaft. Erweiterte Führungszeugnisse wurden für Reiner Schneider und Werner Bscherer der Gemeinde vorgelegt. Das Ausleihen von Feuerwehr-, Veteranen- und Dorfgemeinschaftsinventar werde künftig nur noch gegen vorherige Anmeldung bei der Dorfgemeinschaft möglich sein.

Unter den 113 Mitgliedern betreut Kommandant Schneider 30 Aktive und den Nachwuchs, unterstützt von Daniel Knörrer und Dominik Hassler. Die Jugendfeuerwehr zählt acht männliche und weibliche Feuerwehranwärtern. Ausrücken musste die Wehr nur zu einem Brandeinsatz.

Beim Jugendfeuerwehrtag schafften die Windischenlaibacher den 19., bei der Olympiade den 14. Platz. Beim Wissenstest schafften die Stufe Gold Jonas und Lukas Kauper, Marian Kettel und Luca Meyer. Jonas Kauper und Luca Meyer befinden sich in der neuen Modularen Truppausbildung, Dominik Hassler in den Unterrichtsmodulen für den Truppführer. Katharina Hertel, Florian Opel, Alina Jäger, Mario Opel, Nils Prantschke, Nadine Schraml und Florian Volkmann werden die Ausbildung abschließen. Jede Gelegenheit werde genutzt, mit dem Digitalfunk zu üben. Beim großen Erste-Hilfe-Kurs (16 Stunden) in Kirchenlaibach am 23./24. Januar sind noch Plätze auch für Nichtfeuerwehrler frei.

Viele Investitionen sorgten für ein kleines Minus in der Jahresbilanz, informierte Kassier Harald Bauer. Den Hutza-Weibern wurden zu je einem Drittel die neuen T-Shirts von Feuerwehr, Soldatenverein und Dorfgemeinschaft finanziert.

Harald Kettel regte Renovierungen am Feuerwehrgerätehaus im Innen- und Außenbereich sowie eine Überholung beziehungsweise den Ersatz der Tore an. Kettel verwies auch auf das Alter des Feuerwehrautos. Bürgermeister Manfred Porsch sah bei 22 Jahren und geringer Einsatzhäufigkeit keinen Anlass, über eine Neuanschaffung nachzudenken.

Handys nicht mit zum Einsatz nehmenAuf Unverständnis stieß die überhand nehmende Praxis, per Handy Bilder vom Unfallort samt Unfallopfer, Einsatzkräfte und Kfz-Kennzeichen in die Sozialen Medien einzustellen oder per Handy zu verbreiten. Wie Kommandant Reiner Schneider und Kreisbrandinspektorin Kerstin Schmid am Beispiel eines Unfalls bei Creußen berichteten, erfuhren die Angehörigen durch Bilder im Internet von einem Unfall, bevor die Polizei die Todesnachricht überbringen konnte. Das verletze die Würde der Angehörigen und die Privatsphäre auf das Äußerste, erläuterten sie. Das werde künftig strafrechtlich verfolgt. Schneider verwies auch auf überhand nehmende Fälle in anderen Gemeinden, bei denen Handys vom Einsatz defekt zurückkommen und der Gemeinde zum Schadenersatz eingereicht werden. Dies werde von den Gemeinden immer mehr abgelehnt, da die Mitnahme eines Privathandys zum Einsatz auf eigene Verantwortung erfolge. (hia)
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