Trotz Internets und Digitalisierung
Mittelschüler schauen noch persönlich bei Raiffeisenbank vorbei

Vermischtes
Kemnath
11.03.2016
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Den Unterricht verlegten die Klassen M 9 und M 10 der Mittelschule in die Raiffeisenbank Kemnather Land - Steinwald eG. Mit den Lehrkräften Claudia Schmied und Sonja Kraus beschäftigten sich die Jugendlichen mit den Themen Wertpapiere, Kredit, Zahlungsverkehr und staatliche Förderung. Verständlich erklärten die Mitarbeiter die vielen Fachausdrücke. Der Bereichsleiter verdeutlichte, dass bei einer unpersönlichen Internetbank keine Führung für Schulen möglich sei. Roland Graf lud zu einem virtuellen Rundgang durch die Online-Filiale der Bank ein. Mit dem Smartphone habe man überall Zugriff auf Konten und Daten. Mit der fortschreitenden Digitalisierung gibt es immer mehr Möglichkeiten, mit einer Bank in Verbindung zu treten. Bei vernünftigem Umgang sei dies ein echter Mehrwert für Kunden, meinte der IT-Experte. Der Leiter für das Privatkundengeschäft, Hans Prieschenk, stellte Chancen und Risiken von Aktien gegenüber. Bei Fonds sei das Risiko überschaubar, und schon mit kleinen regelmäßigen Beträgen könne sinnvoll Geld angespart werden, immer unter Berücksichtigung der Anlagedauer. Dass das Wort "Kredit" vom lateinischen "credere" stammt und vertrauen oder glauben bedeutet, erfuhren die Gäste vom Firmenkundenberater Christoph Heinl. Ein gegenseitiges Vertrauen zwischen Kunde und Bank sei die Grundlage aller Geschäftsbeziehungen. Geschäftsstellenleiter Günther Bäte ging auf den Kundenservice und Zahlungsverkehr ein. Er erklärte die Selbstbedienungsgeräte und zeigte den Tresor. Nach einer Brotzeit dankten Lehrer und Schüler den Gastgebern für die Einblicke.

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