Über 5000 Besucher beim zweiten Kemnather Bauernmarkt
Nicht im Regen stehen lassen

Einfach nur am Euter ziehen, reichte nicht, um den Eimer mit Milch zu füllen. Aber auch bei einigen Erwachsenen haperte es an der richtigen Technik.
Vermischtes
Kemnath
14.06.2016
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Kneipenfestival, Open Air und am Sonntag der Bauernmarkt: Die Stadt Kemnath bot zum dritten Mal innerhalb von zwei Wochen einen Grund für einen Besuch.

(jzk/luk) Und der kam laut Holger Märkl "in Massen" zum zweiten Kemnather Bauernmarkt. Den Besuchern habe der Regen am Nachmittag offenbar nichts ausgemacht. Die Parkplätze mit Autos aus den Landkreis Tirschenreuth, Amberg, Weiden und Bayreuther Raum "waren mehr als voll", freute sich der Vorsitzende des mit ausrichtenden KEM-Verbandes. "Die Straßen waren gestopft voll", viele Anbieter "innerhalb ein paar Stunden ausverkauft".

Auch dem KEM-Verband ging der Joghurt mit frischen Erdbeeren früher als geplant aus. Bei schönerem Wetter "wären wird wahrscheinlich überrannt worden", mutmaßte Märkl. Ähnlich äußerte sich ein "überglücklicher" Ely Eibisch. Ab 10 Uhr sei der "Marktplatz immer gerammelt voll" gewesen. Mit einer Schätzung tat sich der Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbandes schwer. 5000 Gäste gab er als Untergrenze an, über den Tag verteilt könnte es aber auch das Doppelte gewesen sein. Und für die habe es schon ab 15 Uhr bei "seinen" Landfrauen keinen Kuchen mehr gegeben.

Kein Wunder, denn die Veranstalter (die Stadt Kemnath, der Bayerische Bauernverband (Kreisverband Tirschenreuth), das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF), der Verein TIR-Direkt und der KEM-Verband) hatten die Innenstadt in einen großen Bauernhof mit vielen Attraktionen und Events verwandelt. Nach dem Gottesdienst um 8.30 Uhr mit den Kaibitzer Schlossbläsern gaben die Schirmherren, Landrat Wolfgang Lippert und Bürgermeister Werner Nickl, den Startschuss zum Bauernmarkt.

Besondere Attraktionen waren Straußen- und Stutenmilchprodukte, Fairtrade-Waren, Töpfer-, Holz und Filzwaren, Häkel- und Strickarbeiten, Kräuter, Pflanzen, Bio-, Mühlen- und Naturkostprodukte, Bison-, Hirsch- und Wildschweinfleisch und die Maschinenausstellungen. Ein Erlebnisbauernhof hatte drei Alpakas mitgebracht. Auch für die jungen Gäste war mit "Spiel und Spaß am Stadtbrunnen" und Filzen einiges geboten. Schlangestehen war beim "Melken für Kinder" angesagt. Die Mädchen und Buben hätten am "Euter" angezogen, "als ob es Gold geben würde", freute sich Märkl. Aber auch viele Erwachsene wollten ihre Melkkünste mal ausprobieren.

Viel Applaus bekamen die Jugendblaskapelle Kemnath, der Landfrauenchor des Bayerischen Bauernverbandes Tirschenreuth, die Zumba-Kids Kemnath und die Stadtkapelle für ihre Auftritte auf der Bühne am Oberen Stadtplatz. Ein Flyer erleichterte den Besuchern die Orientierung.
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