Wirtshaussingen in Kötzersdorf
Lustiges Musizieren

Die Wirtshausmusikanten eröffneten das Wirtshaussingen in Kötzersdorf: Monika Fink, Dieter Paulus, Alfons Sandner, Werner Matt, Herbert Storek, Annamirl Sandner, Siegfried Zaus, Manfred Döllinger, Josef Sturm und Rudolf Fink (von links). Bild: jzk
Vermischtes
Kemnath
21.06.2016
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Kötzersdorf . Das Lied vom "Vuaglbeerbaam" war das erste, das Monika Fink beim Wirtshaussingen im Landgasthof Busch anstimmte. Rudolf Fink und andere Volksmusikanten übernahmen die Begleitung. Die Kemnather Sängerinnen Sieglinde Wick und Monika Fink traten mit den Liedern "Die alte Tanne", "Ja, wennst a grouße Nosn hättst" auf. Auf besonderen Wunsch stimmten sie das "Schlammersdorfer Lied" und "O du mein stilles Tal" an. Roland Küffner auf dem Akkordeon sorgte für die Begleitung. "Ohne Musi geht nix", das "Alpenecho" und "I hob a Dirndl gliebt" gab Herbert Storek auf seiner Steirischen Harmonika zum Besten.

Viel Beifall erhielt das Ehepaar Alfons und Annamirl Sandner für die Lieder "Grüß dich Gott, Wirtin", "Fliege mit mir in die Heimat" und das "Trompetenecho", die sie auf ihren Steirischen Harmonikas begleiteten. Bei den "Bergvagabunden" und dem "Schneewalzer" sangen alle mit. Manche wagten sogar ein Tänzchen. Zwischendurch wünschten sich die Zuhörer die Mundartlieder "Mir san vom Woid dahoam", "Die Gamserln schwarz und braun" und "In der Fröih, wenn der Hahn macht an Krahra". Auch das "Rennsteiglied" zählte zu den Wunschliedern. "Es war im Böhmerwald, wo meine Wiege stand" lautete der Refrain des Böhmerwaldliedes, das viele mit Inbrunst sangen.

Josef Sturm, der älteste Harmonikaspieler in der Runde, spielte das "Arberlied". Der "Ratschn-Dieter" (Dieter Paulus) hatte seine Zillertaler Ratschn mitgebracht. Manfred Döllinger brachte mit seinem Akkordeon den "Böhmischen Traum", "Mein Fichtelgebirge" und "Warum weinst du, kleine Christina" zu Gehör. Heinz Schmid aus Speichersdorf, der "Weinwallfahrer", spielte die meisten Musikstücke mit seinem "Hörndl" mit. Werner Matt spielte auf dem Akkordeon "Rosamunde", "Der böhmische Wind" und das Lied vom "treuen Husar".

Ein eigene Note brachte Siegfried Zaus mit seiner Geige ein. Nach dem "Fränkischen Galopp" spielte er "Da drobn aufm Berg", "Am Morgen, wenn die Hähne kräh'n" und die "Letzte Rose". Auch das "Wolgalied" aus der Operette "Der Zarewitsch" von Franz Lehar trug er vor.

Zur Erheiterung las Sieglinde Wick die Geschichten vom "kleinen Franz" und vom "Wettstreit eines Pfarrers mit einem muslimischen Hedscha" vor. "Schwarze Madonna, nimm liebreich uns an der Hand und schütze Kirche und Vaterland", lautete der Kehrvers des Liedes, das nicht nur in Polen beliebt ist. Mit "Goude Nachd" ging das Wirtshaussingen zu Ende.
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