Wirtshaussingen in Kötzersdorf
Spontan klingt’s am schönsten

"A schöine Musi" gab's wieder beim Wirthaussingen in Kötzersdorf. Bild: jzk
Vermischtes
Kemnath
20.09.2016
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Ungebrochen ist die Beliebtheit des Wirtshaussingens. Immer wieder kommen neue Gäste, um ihr Können zu zeigen. Dabei ist das Erfolgsrezept der von Monika Fink geleiteten gemütlichen Runde ganz einfach.

Kötzersdorf. Es gibt kein festes Programm. Jeder, der Lust am Singen oder Spielen hat, darf mitmachen. Auf Perfektion kommt es nicht an. Den sangesfreudigen Gästen gefällt es sehr, dass sie sich ihr Lieblingsstück aus einer Liedermappe wünschen können. "Wohlauf in Gottes schöne Welt", "Jetzt kommen die lustigen Tage", "Wie schön ist das ländliche Leben" das das "Rennsteiglied" waren diesmal im Landgasthof die Favoriten. Rudolf Fink (Steirische Harmonika), Roland Küffner (Akkordeon) und einige Gitarristen übernahmen die instrumentale Begleitung.

Herbert Diesner begleitete sich bei "As Schnupfn is mei Freid" und "Hinter mein Häuserl" selber auf der Gitarre. Bernhard Bienert spielte mit seinem Akkordeon die Titelmelodie des Films "Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung". Auch lud er zu einem musikalischen Streifzug durch Italien ein. Als Josef Sturm mit seiner Steirischen Harmonika den "Jagerwalzer" anstimmte, fand Diesner schnell die passenden Akkorde dazu. Bruno Priman begleitete beide mit seiner Teufelsgeige.

Dieter Paulus hatte wieder seine Zillertaler Ratschn mitgebracht. "Reich mir deine beiden Hände und dein Herz dazu" lautete der Kehrvers zu dem "Schlammersdorf Lied", das Herbert Storek auf seiner Steirischen Harmonika spielte. "Mir Oberpfälzer kumma alle in den Himmel" lautete der Refrain beim "Stammtisch im Himmel" der Kemnather Sängerinnen. Das Lied "Meine Heimat tausche ich nicht ein, denn nur hier kann ich glücklich sein" hatte Heimatdichter Johann Spörrer aus Pullenreuth getextet, das Monika Fink, Sieglinde Wick und Roland Küffner gekonnt vertonten. Auch für "Das alte Försterhaus" und "Im Winter is kold" bekamen sie Beifall. Zwischendurch sorgte Wick mit einer humorvollen Geschichte für Heiterkeit.

Bei den "Abendglocken" der Donkosaken unterstützten Konrad Lang, Urban Reger, Werner Heider und Maria Storek die "Wondrebtaler" Christine Bleiber und Dieter Kannenberg gesanglich. Für Stimmung sorgte auch der Akkordeonspieler Manfred Döllinger aus Weiden mit dem "Traum vom Glück" und einer Schunkelrunde mit "Waldeslust" und "Wer soll das bezahlen?".

Bei "Unsere Oberpfalz" und dem "Leuchtkäferl-Walzer" bildeten die Gitarristen Dieter Kannenberg, Herbert Diesner und Inge Dötsch spontan ein Quartett mit Christine Bleiber (Steirische Harmonika). Auch Annamirl und Alfons Sandner (Steirische Harmonika), Werner Matt (Akkordeon) und Georg Laus (Gitarre) harmonierten beim "Fuhrmannslied", beim "Alpbachmarsch" und beim "Böhmerwaldlied" sehr gut miteinander - ohne vorher geprobt zu haben.

Als Werner Heider, der eigentlich nur als Zuhörer gekommen war, "A ganze Weil" singen wollte, lieh ihm Christine Bleiber spontan ihre Harmonika. Das nächste Wirtshaussingen am 16. Oktober im Foyer der Kemnather Mehrzweckhalle steht unter dem Motto "Kirwa".
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