Brillante Bilanz
Edmund Kopp verlässt die Brücke der Raiffeisenbank am Kulm

Vorstandsvorsitzender Edmund Kopp (Vierter von rechts) feierte mit seiner Familie und vielen Weggefährten nach 34 erfolgreichen Jahren seinen Abschied von der Raiffeisenbank am Kulm. Bild: hia
Wirtschaft
Kemnath
23.03.2016
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Der Kapitän geht von Bord. Nach 34 Jahren, davon 16 Jahre als Vorstandsvorsitzender, genießt der Chef der Raiffeisenbank am Kulm künftig den Ruhestand. Bei einer Feierstunde im Landgasthof Imhof ließen Aufsichtsrat, Vorstand, Belegschaft, Kommunalpolitiker, Geistlichkeit und die Familie einen besonderen Menschen hochleben.

Speichersdorf. Sachlich-nüchternen, aber auch amüsant und unterhaltsam ging es zu Aufsichtsratsvorsitzender Konrad Wolf, stellvertretender Vorstandsvorsitzender Hans Gräbner und, stellvertretend für die Belegschaft, Peter Zeitler würdigten das enorme persönliche Engagement zugunsten der Genossenschaftsbank und ihres Personals.

Alle Redner würdigten Kopp als konstruktiven, geradlinigen und zielstrebigen Vorstandsvorsitzenden. Er habe sich in seinem langen Berufsleben durch Fachkenntnis, Weitblick und Durchsetzungsvermögen die Achtung und den Respekt von Fachleuten erworben. Ihm sei es gelungen, zum Wohle der Mitglieder und Kunden zu wirken. Durch dieses Engagement habe sich die Raiffeisenbank am Kulm in dieser Zeit stets positiv entwickelt. "Sie hinterlassen eine gut aufgestellte Bank", bilanzierte Konrad Wolf. Kopp legte als "Spätberufenen-Banker" eine Bilderbuchkarriere binnen 18 Jahren vom Lehrling über den Schaltermitarbeiter und Prokuristen zum Vorstandsvorsitzenden hin. "Eine beeindruckende berufliche Erfolgsleistung, auf die sicherlich jeder stolz sein würde", resümierte Hans Gräbner. Nach Schulausbildung, Lehre als Großhandelskaufmann und achtjähriger Phase als Zeitsoldat trat Kopp am 15. April 1982 eine Ausbildung als Bankkaufmann an. Nach der Übernahme ins Angestelltenverhältnis (1984) schufen Fortbildungen und Seminare die Voraussetzung für höhere Ziele.

Die Berufung in den Vorstand erfolgte im Februar 1996, die Wahl zum Vorstandsvorsitzenden Anfang 2000, die Ernennung zum Bankdirektor 2004. 2007 folgte die Verleihung der "Silbernen Ehrennadel mit Urkunde" 2007 vom Genossenschaftsverband Bayern. Gräbner würdigte Kopp als Verfechter der genossenschaftlichen Eigenständigkeit mit regionalen Wurzeln, um die Kundennähe zu erhalten. Die Bilanzsumme entwickelte sich von 38 Millionen Mark 1982 auf heute 90 Millionen Euro. Die Kredite stiegen von 24 Millionen Mark auf knapp 58 Millionen Euro und die Einlagen von 33 Millionen Mark auf fast 70 Millionen Euro.
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