Stellenabbau bei Siemens
35 statt 50

Wirtschaft
Kemnath
18.05.2016
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Es bleibt beim Abbau von Stellen in der Siemens-Medizintechnik-Sparte. Allerdings fällt er nicht so gravierend aus, wie zunächst befürchtet. Ursprünglich war die Streichung von rund 250 Posten geplant. Wie Harald Treter, der Betriebsratsvorsitzende am Kemnather Standort, auf Nachfrage mitteilt, sollen es nun "nur" 220 sein. Die von der Konzernleitung zunächst vorgegebene Zahl habe "in der Summe nach unten gefahren werden können".

Alleine in Kemnath reduziert sich die Zahl der abzubauenden Stellen von 50 auf 35, gibt Tretter als Ergebnis der Verhandlungen wieder. Die im April begonnenen Gespräche hätten sich insgesamt über "zwei volle Wochen" hingezogen. Er hebt hervor, dass "keinem gekündigt wird". Der Abbau solle in drei Phasen bis Ende 2020 mittels Aufhebungsverträgen, Altersteilzeitlösungen und Versetzungen umgesetzt werden.

Über das Verhandlungsergebnis wird Tretter die Kemnather Beschäftigten noch informieren. Weitere Details sollen dann in einer Betriebsversammlung am 23. Juni folgen.
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