Jagdversammlung: Pacht geht komplett in die Kasse - Bürgermeister Keller lobt "den Umgang ...
Rehe gehen Wildschweinen aus dem Weg

Lokales
Kirchendemenreuth
21.03.2015
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Jagdvorsteher Berthold Zell berichtete in der Jagdversammlung im Gasthaus Schiml, dass die Ortschaft Steinreuth wieder einige Wirtschaftswege aufwendig saniert habe. Keine Probleme gebe es mit den langjährigen Pächtern Josef Schiml und Franz Fahrnbauer.

Einstimmig beschlossen die Mitglieder, die Einnahmen aus der Jagdpacht komplett der Jagdkasse zuzuführen. Damit sei auch für die nächsten Jahre genügend Spielraum vorhanden, um die Wege herzurichten. Zell machte darauf aufmerksam, dass derzeit im Revier wieder ein Verbissgutachten durchgeführt werde, um die Situation bei der Waldverjüngung zu analysieren.

Fahrnbauer sprach von "einem erfolgreichen Jagdjahr". Der Rehwildabschuss sei knapp erfüllt worden. Beim Schwarzwild erlegten die Jäger zwölf Stück. Drei Sauen fielen dem Straßenverkehr zum Opfer.

Keines der Wildschweine wies eine nennenswerte Strahlenbelastung auf. Allerdings machten es der fehlende Schnee und die im ganzen Revier umherziehenden Schwarzkittel nicht leicht, den Abschuss beim Rehwild zu erfüllen. Neben einigen Hasen und Wildenten erlegten die Jäger auch sechs Graureiher und acht Füchse.

Zufrieden zeigte sich Bürgermeister Gerhard Kellner. Der Vorstand habe sich gut eingearbeitet. Zudem sei das Verhältnis zwischen Jagdgenossen und Pächtern ausgezeichnet. "So stellt man sich den Umgang miteinander vor". Ein spezielles Lob hatte er für die Frauen der Jäger. Diese hatten den Wildschweinbraten gekocht.
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