Katholisches Landvolk informiert sich über Zecken
Bisse rechtzeitig behandeln

Die KLB ehrte und dankte (von links) Monika Schultes, Agnes Bösl, Hilde Simmerl, Fanny Lukas, Karl Hauer, Hildegard Bauer, Dr. Franz Putz, Irmgard Wittmann, Pfarrer Winkelmann, Richard Neumann und Gabriele Kellner-Hirschmann. Bild: ils
Lokales
Kirchendemenreuth
28.03.2015
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Dr. Franz Putz aus Wernberg referierte beim Katholischen Landvolk im Pfarrheim über Zecken. Er nannte sie eine "unterschätzte Gefahr", weil sie FSME (Hirnhautentzündung) und Borreliose übertragen. Eine FSME-Erkrankung ist nicht behandelbar und endet für drei Prozent der Betroffenen tödlich. Zwei Prozent bleiben an den Rollstuhl gefesselt, und weitere 30 bis 40 Prozent müssen mit Dauerschäden leben.

"Einzige und lebenswichtige Vorbeugung ist die Impfung", riet Putz. Leider gebe es aber keinen Impfschutz gegen Borreliose, dafür aber sichere Behandlungsmöglichkeiten. Die Schwierigkeit dabei sei jedoch, Symptome eindeutig dieser Krankheit zuzuordnen, denn für viele verschiedene Krankheitsbilder könne Borreliose die Ursache sein. Außerdem macht sich die Krankheit oft erst Monate nach einem Biss bemerkbar, so dass viele gar nicht an einen Zusammenhang denken.

Der Mediziner riet, kleine Hautveränderungen wie Wanderröte aufmerksam zu beobachten und Zeckenbisse zu notieren, falls spätere Krankheitserscheinungen auftreten. Er zeigte auch Werkzeuge, die Tiere sicher zu entfernen.

Landvolk-Vorsitzende Gabriele Kellner-Hirschmann dankte verdienten Vorstandsmitgliedern. Sie überreichte Kerzen mit KLB-Zeichen an Irmgard Wittmann, Maria Steiner, Richard Neumann, Alexandra Schraml-Garg und Kassenprüferin Hildegard Bauer.
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