Spatenstich fürs Feuerwehrhaus in Kirchendemenreuth
Feuer und Flamme für Baustelle

Einsatz und Ausrüstung passen _- dann kann der Bau ja losgehen. Vorstandsmitglied Anton Pöllath, Gemeinderat Rupert Seitz, Kommandant Robert Maier, Bürgermeister Dr. Gerhard Kellner, Gemeinderat Andreas Hösl sowie Feuerwehr-Vorsitzender Andreas Wittmann (von links) beim Spatenstich. Bild: sm
Lokales
Kirchendemenreuth
13.10.2014
6
0

Mit dem Spatenstich machte die Gemeinde klar, dass sie mit dem neuen Feuerwehrhaus ein Bekenntnis zu den Brandschützern abliefert. Und die wollen sich revanchieren.

Die Spritzenmänner versicherten, dass sie die Arbeiten größtenteils in Eigenregie erledigen. In drei Jahren wollen sie fertig sein. "Aus einer Vision wird nun Wirklichkeit", meinte Bürgermeister Gerhard Kellner zufrieden. Er sprach von einer klugen Entscheidung, da das alte Gerätehaus nicht mehr dem Stand der Technik entspreche und Umbauten unwirtschaftlich seien.

Der Humus ist bereits abgetragen, der genaue Standort ist vermessen und ausgesteckt. Nach dem Spatenstich ging es gleich an die Arbeiten mit der Bodenplatte. Kellner appellierte an die Feuerwehrleute, sich fleißig zu beteiligen und warb um Unterstützung der Bürger.

Er sprach von einem "Wir-Gefühl" und von einem "Dabeisein-Gefühl": "Das sollten sich die Haberländer nicht entgehen lassen." Kellner wünschte unfallfreies Gelingen und viel Erfolg bei der Maßnahme, die von der Gemeinde großzügig finanziell unterstützt wird.

Guter Standort

Kreisbrandmeister Uli Kraus lobte das gemeinsame Ziel und den Zusammenhalt der Truppe. Vorsitzender Andreas Wittmann meinte, dass sich ein langgehegter Traum erfülle. Nach dreijähriger Planung habe man auch einen hervorragenden Standort gleich neben dem Gemeindezentrum gefunden. Das Areal biete sogar Platz für Erweiterungen.

Kommandant Robert Maier erläuterte die Maßnahme und die Notwendigkeit. Das alte Gerätehaus war demnach nicht mehr zeitgemäß und erfüllte nicht mehr die aktuellen Anforderungen und Vorschriften. Das neue Gebäude sei energieeffizient und biete zu den modernen Feuerwehreinrichtungen auch einen Schulungsraum, Parkplätze und eine angemessene Zufahrt.

Lobend hob der Kommandant die Arbeit von Architekt Olaf Götzer hervor. Dank galt dem ehemaligen Bürgermeister Franz Schneider, während dessen Amtszeit die Entscheidung für den Neubau gefallen sei.
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2014 (9311)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.