Zelt vom Winde verweht

Lokales
Kirchendemenreuth
23.03.2015
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Zünftig und heiter ging es am Freitag beim Starkbierfest der CSU im Gasthaus "Schiml" zu. Dafür sorgte die Junge Union mit einer Rede und einem Sketch über das im Bau befindliche neue Feuerwehrhaus.

Nach der Brotzeit präsentierte stellvertretender JU-Vorsitzender Mathias Stangl die in Versform selbst geschriebene Starkbierrede. Darin ging es um lustige Ereignisse aus dem Haberland.

Erstes Thema war die Breitbandversorgung. "Der Weg war lang, doch jetzt geht es schnell, der Rest der Gmoi kriegt DSL. Doch ich muss einigen die Freude trüben, Glasern, Scherreuth und Öd müssen sich noch mit dem langsamen Internet begnügen." Es folgte ein Sprung zum Sportverein: "Fußball wird zur Zeit ganz groß geschrieben, schließlich ist der TSV auch aufgestiegen. Da muss gefeiert werden, ist doch klar; es war ja harte Arbeit das ganze Jahr. Mit Bulldog und Hänger wurde gefeiert, so mancher Spieler hat von selbigem gereihert."

Weiter berichtete Stangl, dass zum Saisonschluss ein Zelt aufgestellt wurde. Wegen der schlechten Verankerung sei das Zelt bis nahezu zur Döltscher Siedlung vom Winde verweht worden.

Der Starkbierredner kommentierte unter anderem noch die Stromtrassenführung durchs Haberland, die Anschaffung eines neuen Feuerwehrautos für Klobenreuth, die fehlenden Ortskapellen in Döltsch Steinreuth und Obersdorf, einen Hubschraubereinsatz in Püllersreuth oder Johann Dumlers falsche Spielfeldlinien auf dem Sportplatz.

Für große Lacher sorgte ein Feuerwehreinsatz der Kirchendemenreuther Wehr. Auf der Suche nach einem Waldbrand fand man nur den dampfenden Misthaufen des Leinerbauern. "Da das Feuer am Übergreifen auf die Scheune war, war es dem Kommandanten Robert Maier sofort klar, wir müssen schleunigst löschen den brennenden Mist, auch wenn es nicht unsere Baustelle ist."

Eigentlich wäre nämlich die Parksteiner Wehr für diesen Brandort zuständig. "Ganz in Sichtweite vom Einsatzort, war der Parksteiner Bauhof dort. Und die Parksteiner mussten aus der Ferne sehen, wie die Demenreither über ihr Feuer gehen. Das fanden sie gar nicht toll und jammerten anschließend dem Feuerwehrvorstand Andi Wittmann die Ohren voll."

Beim anschließenden Sketch über den Feuerwehrhausbau sorgten JU-Vorsitzender Thomas Hösl und Beisitzer Tobias Schindler für große Heiterkeit. Die Arbeiter richteten am Bau mehr Schaden an, als sie an Arbeit leisteten. Letztlich musste mit dem Bau nochmal neu begonnen werden. Zum Glück war das nur ein Sketch, dachte sich sicherlich Kommandant Robert Maier.
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