Anregungen von Bürgern im Gemeinderat besprochen
Straßen und Bäume

Politik
Kirchendemenreuth
23.11.2016
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In der Bürgerversammlung (wir berichteten) hatte es einige Fragen und Anregungen von Bürgern gegeben, die der Gemeinderat in seiner Sitzung am Montagabend behandelte.

Ilse Hauer aus Obersdorf regte an, beim Friedhofseingang ein Geländer anzubringen. Der Gemeinderat hatte sich bereits mit diesem Thema beschäftigt und wird Abhilfe schaffen. Hauer verwies auf Mängel bei Teerarbeiten bei Straßenaufbrüchen durch die Telekom in Obersdorf. "Die Schlussabnahme ist noch nicht erfolgt, Nachbesserungen können eingefordert werden", erklärte Bürgermeister Dr. Gerhard Kellner. Erwin Hösl aus Steinreuth verwies auf offene Baugruben der Telekom und auf mögliche Folgeschäden der Fahrbahn hin, wenn die Löcher nicht umgehend gefüllt werden. Dem will Kellner nachgehen.

Gegen den Ostbayernring haben die Obersdorfer im Januar Unterschriften gesammelt. Bis heute gebe es keine Antwort, sagte Hauer. Das bestätigte Kellner. Hauer wies darauf hin, dass der Plattenweg bei Obersdorf Risse im Teer habe. Doch bei Wirtschaftswegen seien die Anlieger gefordert, erklärten die Gemeinderäte. Sanierungen könnten von der Gemeinde bezuschusst werden. Laut Matthias Fütterer aus Obersdorf sollte der Sauerbachweg gemulcht werden. Auch hier sei das Aufgabe der Anwohner.

Albert Frank (Steinreuth) dankte der Gemeinde für unkomplizierte Hilfe, als im Frühjahr ein Unwetter seine Gebäude unter Wasser gesetzt hatte. Emmeram Dumler aus Scherreuth fragte, ob der Weg zwischen der Staatsstraße bei Punzmann und Scherreuth erneuert werden könne. "Die Gemeinde ist um Fördergelder bemüht. Sollte sich eine Bezuschussung als möglich erweisen, kann die Sanierung angedacht werden", antwortete Kellner.

In Scherreuth steht eine Eiche auf Gemeindegrund, deren Äste absterben und eine Gefahr darstellen, wenn sie herunterfallen, berichtete Dumler. Laut Kellner lässt die Gemeinde große Bäume regelmäßig schneiden. "Manchmal stellt sich jedoch die Frage, ob alle Bäume erhaltungswürdig sind", sagte Keller. Johann Adam erinnerte daran, dass die Obersdorfer Gemeindeflächen selbst mähen und pflegen. Als Lohn regte er eine Brotzeit an. Doch dafür fehle das Geld, so der Bürgermeister.
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