Architekt Schöberl stellt Pläne vor
Bauboom im Haberl

Der Planentwurf von Architekt Josef Schöberl aus Parkstein sieht für das neue Baugebiet "Döltsch - Am Bühl" 23 neue Parzellen vor. Bild: sm
Politik
Kirchendemenreuth
23.09.2016
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Eine erfreuliche Entwicklung gibt es in Döltsch. Sämtliche Bauplätze im Baugebiet "Döltsch-Süd" sind verkauft. Dies berichtete Bürgermeister Dr. Gerhard Kellner in der Sitzung des Gemeinderates.

Eine große Nachfrage nach Bauplätzen in Döltsch sei erkennbar. Deshalb weise die Gemeinde Kirchendemenreuth im Ortsteil Döltsch unmittelbar im östlichen Anschluss an das vorhandene Baugebiet Süd ein neues, reizvoll gelegenes Baugebiet "Am Bühl" aus. Dazu stellte Architekt Josef Schöberl aus Parkstein in einer Präsentation die aktuellen Pläne und Entwürfe für das neue Baugebiet und für die notwendige Änderung des Flächennutzungsplanes vor.

Um die neu ausgewiesenen und hinzukommenden Wohnbauflächen müssen kompensiert und dem Flächenbedarf angeglichen werden. Dafür soll Teil der im Flächennutzungsplan enthaltenen Mischbau- und Wohnbauflächen zwischen den Ortsteilen Kirchendemnereuth und Döltsch gestrichen werden.

660 bis 950 Quadratmeter


Das neue Baugebiet "Am Bühl" mit einer Gesamtgröße von rund 2,5 Hektar erweitert den Ort in Richtung Osten. Eingebettet in eine wunderschöne Landschaften sollen voraussichtlich 23 Bauparzellen mit Grundstücksgrößen von 660 bis 950 Quadratmeter entstehen. Durch großzügige "Baufenster" und einem "schlanken Bebauungsplan" ergeben sich laut Schöberl für die zukünftigen Grundstücksbesitzer alle Möglichkeiten für individuelle Planungen.

Realisiert werden soll das Baugebiet je nach Bedarf in zwei Abschnitten. Im Ersten Teil stehen bereits insgesamt zehn Bauparzellen zur Verfügung. Das gesamte Gebiet soll innerhalb und vor allem im Bereich der Straßen und Plätze stark durchgrünt werden. Das Grün dient als Ergänzung zu den im Norden vorhandenen natürlichen Eingrünungen. Zusätzlich ist im südlichen Bereich, hin zur freien Flur, eine intensive Randeingrünung vorgesehen. Sie soll als optische Abgrenzung zur B22 dienen.

Laut Lärmgutachten seien passive Schallschutzmaßnahmen nur im kleinen Rahmen notwendig. Sie beschränken sich auf nur wenige Parzellen. Das "Herzstück" des Baugebietes bildet ein großzügiger Dorfplatz (Anger) mit vielen Bäumen. Bewohner können dort Feste feiern oder gemütlich verweilen.

Verkehrsmäßig erfolgt die Zufahrt zum Baugebiet gegenüber dem vorhandenen Baugebiet Döltsch Süd. Die Zufahrt wird weiter mit einer sogenannten Ringstraße erschlossen. Durch wechselnd angeordnete, mit Bäumen überstellten Parkbuchten, wird eine Verlangsamung erreicht. Auf Gehwege wird verzichtet, da es keinen Durchgangsverkehr gibt.

Hohe Wohnqualität


Die Entwässerung erfolgt über ein Trennsystem, wobei der Schmutzwasserkanal direkt in die vorhandene Ortskanalisation eingeleitet werden kann. Die Oberflächenentwässerung dagegen muss über ein neues Regenrückhaltebecken als Pufferspeicher in den Sterzenbach zugeführt werden. "Insgesamt ist es ein tolles Baugebiet mit allen Vorzügen und Vorteilen des ländlichen Raumes inmitten einer herrlichen Landschaft mit einer hohen Wohnqualität", schwärmte Architekt Josef Schöberl.

Als Zeitrahmen ist gegen Ende des Jahres, nach zweifacher öffentlicher Auslegung und Beteiligung der Träger öffentlicher Belange, die Genehmigung mit Satzungsbeschluss angedacht. 2017 könnte dann mit den Erschließungsmaßnahmen für den ersten Bauabschnitt erfolgen. Bereits im Frühjahr 2018 können die Bauparzellen bebaut werden.
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