Einrichtungsideen für neuen Kindergarten
Über eine Welle zum Spielen

Voller Fantasie steckt die Bewegungs-Podest-Landschaft für den Neubau der Kinderkrippe in Kirchendemenreuth. Bild: Schilling
Politik
Kirchendemenreuth
17.06.2016
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Über die Möbel für die Kinderkrippe und den Einbau einer Spiellandschaft hat der Gemeinderat diskutiert. Sie erfahren Näheres zum Einrichtungskonzept und zu einer Bewegungs-Podest-Landschaft.

Die Bauarbeiten für die Kinderkrippe haben zwar erst begonnen, aber schon jetzt denkt die Gemeinde an die Ausstattung. Während Eingangsbereich und Nebenräume eine konservative Einrichtung bekommen, fokussieren Kindergartenleitung und Gemeinderat für den Gruppenraum das sogenannte "Schilling-Raumkonzept".

Schrank mit Wickelauflage


Zuerst stellte Regina Mutzbauer von den König-Möbelwerken aus Beltheim die Ausstattung der einzelnen Räume vor. Im Eingangsbereich platziert sie Garderoben und Schuhregale, im Wickelraum einen Treppenschrank mit Wickelauflage und Säuglingspflegebecken. Der Ruheraum wird mit Matratzen, Liegematten, Bettdecken, Kissen und Schränken bestückt. Im Elternwartebereich befinden sich Schränke, ein Sofa und eine Sitzecke sowie ein Couchtisch.

Im Gruppenraum sind neben der Spiellandschaft der Firma Schilling aus Kitzingen noch eine Puppenecke, diverse Spielelemente sowie Schränke, Regale und ein Schreibtisch geplant. In einem weiteren Raum befindet sich eine Einbauküche. Die Farbgestaltung legten die Gemeinderäte in die Hand der Kindergartenleitung. Zur Auswahl steht helles Buchen- oder Ahorndekor, das sich noch farblich gestalten lässt.

Für die Küche brachte Gottfried Schilling Anregungen ein, da ihm der konventionelle Küchenblock ganz und gar nicht gefiel. Stattdessen schlug er vor, Kommunikationszonen zu schaffen zum Beispiel durch eine Abwinklung der Küchenzeile. Dann stellte er seine "Schilling-Spiellandschaft" vor. Das Konzept besteht aus mehreren Bereichen mit einer Vielfalt an Bewegungs- und Spielmöglichkeiten. Keine Treppe, sondern eine Welle und eine schiefe Ebene bilden den Zugang. Die Spiellandschaft selbst enthält Netze, Kletterschächte, verschiedene Spielzonen, Rückzugsbereiche und einen Schwingboden.

Leiterin ist begeistert


Der Gemeinderat stand dieser Ausstattung positiv gegenüber, zumal Kindergartenleiterin Emmi Garg sich dieses Konzept wünscht. "Dann haben wir etwas ganz Tolles", meinte Garg, die in die Sitzung gekommen war. Architekt Olaf Götzer schlug Kork als Fußbodenbelag vor, was auch Schillings Zustimmung fand.

Für die Bedachung empfahl der Architekt ein Aludach in dunklem Grauton. Bürgermeister Dr. Gerhard Kellner und seine Gemeinderäte gaben grünes Licht für die weiteren Planungen. Das Schilling-Konzept ist jedoch schon jetzt beschlossene Sache. Beim Einbau sollen örtliche Handwerker mithelfen.
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