Neue Richtlinien für Friedhof

Der Gemeinderat hat eine Änderung der Friedhofsatzung und der Friedhofsordnung sowie des Bestattungsvertrags beschlossen. Bild: sm
Vermischtes
Kirchendemenreuth
23.03.2016
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Urnen, Gebühren, Gräber: Der Gemeinderat hat sich intensiv mit der Friedhofssatzung beschäftigt und einige Punkte überarbeitet.

"Die Prüfung durch das Landratsamt ergab, dass bei der Friedhofsatzung einiges verändert werden muss", berichtete Bürgermeister Dr. Gerhard Kellner. Demnach werde die Gemeinde künftig die Gebühren selbst erheben, nicht mehr das Bestattungsinstitut. Die Höhe bleibe jedoch gleich. Die Räte entschieden sich zudem für eine Verlängerung der Grabstätten in Fünf-Jahres-Schritten, bisher war das alle 20 Jahre der Fall.

Bauanträge genehmigt


Der Rat beschloss auch, dass Urnen künftig kompostierbar sein müssen. Das Nutzungsrecht für eine Grabstätte soll außerdem übertragbar sein. 60 bisher ungenutzte Gräber stehen im Bestandsplan. Die Friedhofsatzung und die Friedhofsordnung sowie der Bestattungsvertrag werden angepasst.

Zustimmung fand der Antrag von Margita Kraus. Sie will eine Fläche der Gemeinde in Scherreuth pflastern. Bernhard Hösl beantragte die Überdachung eines Wohnhauseingangs in Klobenreuth. Keine Einwände hatte das Gremium auch bei den Bauanträgen von Achim Bittner sowie von David Borowski und Melanie Würth (jeweils Wohnhaus mit Garage in Döltsch). Das Gremium stimmte zudem einer Kostenvereinbarung mit dem Amt für Ländliche Entwicklung zu.

Für den Neubau des Feuerwehrhauses entschieden die Gemeinderäte, das Elektromaterial der Firma Schöberl aus Parkstein für 6402 Euro zu kaufen. Den Auftrag "Material für Heizung- und Sanitärinstallation" erhielt die Firma Michl & Sperber aus Kirchendemenreuth für 17 152 Euro. Die Innen- und Außenputzarbeiten am Gerätehaus darf die Firma Ermer-Putz aus Windischeschenbach für 37 418 Euro ausführen.

Arbeiten vergeben


Bei der Erweiterung des Kindergartens entschied sich der Gemeinderat für das "Schilling-Raumkonzept". Die Kosten betragen 20 000 Euro, die Planung 583 Euro. Mit Hilfe von Eigenleistungen könne noch Geld gespart werden. Der Auftrag für die Elektroinstallation in der Kinderkrippe ging an die Firma Elektro-Design aus Weiden für 33 000 Euro plus 7926 Euro für Planungskosten. Die Planung für die Oberbauverstärkung der Gemeindeverbindungsstraße Denkenreuth-Barbarahof übernimmt die Firma Kraus Hoch- und Tiefbau aus Windischeschenbach. Die Kosten belaufen sich voraussichtlich auf 30 000 Euro.
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