Dokumentation im BR über „Kalvarienberge“
Orte der Stille

Der Innenraum der Thurndorfer Kalvarienberg-Kapelle bei den Filmaufnahmen des Bayerischen Fernsehens. Bild:mül
Kultur
Kirchenthumbach
18.03.2016
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Kirchenthumbach/Thurndorf. "Man fühlt sich hier Jesus einfach näher, weil auch die Kirche so klein ist, man sitzt näher am Altarbild als in einer großen Kirche", sagt eine Gläubige nach einer Andacht auf dem Thurndorfer Kalvarienberg. Einer von annähernd 2000 Kalvarienbergen, die es in Europa gibt.

"Kalvarienberge", ein 45-minütiger Film des Bayerischen Fernsehens über die Aura und kulturelle Bedeutung jener Orte, die an das Leiden Christi erinnern, läuft am Karfreitag, 25. März, um 16 Uhr im BR. Stille, in sich ruhende Orte, landschaftlich schön gelegen, wie der Kalvarienberg auf dem Kütschenrain mit Blick auf weite Landschaft, darin eingebettet der Markt Kirchenthumbach. Im Film wird eine Andacht auf dem Thurndorfer Kalvarienberg mit der Kamera begleitet. Gläubige kommen zu Wort, die Kamera schweift auf Bucheinträge von Besuchern. Ein Eintrag lautet: "Der Wind hat uns auf unseren Rädern an diesen wunderbaren Ort der Stille und Weite geführt." Pater Samuel Patton spricht von seiner Freude, wenn er in der kleinen Kalvarienbergkapelle eine Messe feiern darf, von der "besonderen, sehr einladenden Atmosphäre".

Kalvarienberge - in jedem Land Europas ein bisschen anders. In Bayern oft einfach gehalten, drei Kreuze auf einer Anhöhe mit Jesus und den beiden Schächern dran. Das extreme Gegenteil zeigt der Film in Oberitalien, der Bretagne oder in Polen.
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