Advent im Nußsteinhaus

Auf dem Kirchplatz verteilten das Christkind Miriam Failner, begleitet von den Engeln Elena Sendlbeck, Lisa Millich, Alina Diertl und Lisa-Maria Schmidt, an die Kinder Schoko-Nikoläuse. Bild: rfü
Lokales
Kirchenthumbach
08.12.2015
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Das einzige was beim "Thumbacher Christkindelmarkt" fehlte, war ein bisschen Schnee. Doch das Programm brachte genug Adventsstimmung auch ohne Eiszapfen.

Der Handwerker- und Gewerbeverein als Veranstalter hatte ein erfolgreiches Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Höhepunkt war bei Einbruch der Dunkelheit der Auftritt des Christkindls und der vier Engel.

Nachdem Bürgermeister Jürgen Kürzinger den Markt eröffnet hatte, trugen die fünf himmlischen Boten einen Weihnachtsprolog vor. Ein Lichtergottesdienst mit der Musikgruppe "Augenblicke" läutete den Weihnachtsmarkt ein. Am Sonntag eröffneten die Nachwuchsmusiker der Blaskapelle und zogen den ganzen Nachmittag über den Marktplatz und intonierten weihnachtliche Weisen. Dem Nachtwächter (Martin Kohl) blieb es vorbehalten, den Weihnachtsmarkt zu schließen und für Ruhe und Ordnung auf dem Marktplatz zu sorgen.

Im Nußsteinhaus wurden im alten Backofen Nußsteinsemmeln gebacken. Bäckermeister Jürgen Geyer, hatte mit seinen Helfern und "Ofenschürer" Martin Kohl alle Hände voll zu tun. Der "Russerer" buk ein Häusl weiter in einem mobilen Holzluckenofen Pizzas. Im Keller des Nußsteinhauses gastierte ein Kasperltheater. Auf dem Turnerplatz war ein Streichelzoo aufgebaut und auch Ponyreiten wurde angeboten. Der Missionskreis hatte im Pfarrheim eine große Tombola organisiert. Die Frauen des Gewerbevereins verkauften unter anderem das Spezialgetränke "Heiße Hilde". Im Hinterhof des Nußsteinhauses kochten die Mitglieder der Blaskapelle wie einst die kaiserlichen Truppen vor den Toren Thumbachs "Burgringfeuer", ein Trank aus Früchten, Tee und Rum.

In der Wirtsstunde beim "Kaiserbeck" hatten sich die Grafenwöhrer Figurenschnitzer niedergelassen und in der Heberbräu im Krawandorf wurde eine Wildsau am Spies gebrutzelt. Erstmals verkauften die Pröllerfestfreunde original Regensburger mit Meerrettich. Erich Knopf hatte seine Drechslerwerkstatt geöffnet und vor dem Nußsteinhaus zeigte ein Schmied sein Können. Das Kirchenthumbacher Fähnlein hatte im Biemichlgarten ein Renaissance-Lager errichtet. Zufrieden waren auch die Mitglieder des Vereins Wiederaufbau Bhaktapur die im Nußstein-Hinterhof Artikel aus Nepal verkauften.

Zufriedenstellende Geschäfte meldeten auch der Förderverein des Kinderhauses mit dem Elternbeirat, der Frauenbund, die SCK-Kinderturn-Riege, die Siedlergemeinschaft, die evangelische Kirchengemeinde, der Sportclub, der Imkerverein und der Kapellenbauverein Heinersreuth.
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