Alle hängen an seinen Lippen

Eine große Runde fand sich zusammen, als das Kirchenthumbacher Urgestein Alfons Wilterius (vorne, Mitte) seinen 80. Geburtstag feierte. Vereinsvertreter und Verwandte sowie Repräsentanten der politischen und der kirchlichen Gemeinde füllten den Gasthof Friedl. Bild: ü
Lokales
Kirchenthumbach
16.10.2014
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Die Blaskapelle schmetterte zum Auftakt der Geburtstagsfeier den "Deutschländer-Marsch": Alfons Wilterius feierte bei bester Gesundheit 80. Geburtstag. Und er hatte viel zu erzählen.

Zahlreiche Vereinsvertreter waren zur Gratulationscour im Gasthof Friedl erschienen, ebenso die Verwandten des Jubilars. Für die Pfarrei gratulierte Pater Dr. Benedikt Röder, für die Marktgemeinde Bürgermeister Jürgen Kürzinger. Für die Christliche Wählergemeinschaft, der Wilterius seit 30 Jahren angehört, waren Vorsitzender Jürgen Geyer und der ehemalige Bürgermeister Fritz Fürk gekommen.

Mit humorvollen Worten beglückwünschte der Vorsitzende der Blaskapelle, Jürgen Böhme, das Gründungsmitglied Alfons und stellte dessen Unterstützung für das Ensemble heraus. Viel zu verdanken hat "dem Alfons" auch der Imkerverein, dessen Vorsitzender er immer noch ist.

Die Bienenzüchter waren vertreten durch die Vorstandsmitglieder Reinhold Ziegler, Florian Kroher und Jürgen Deitzer. Die Glückwünsche des Handwerker- und Gewerbevereins, der dank seines Weitblicks in den 1980er Jahren "über Wasser gehalten" werden konnte, überbrachten die Vorsitzenden Sandra Friedl und Anton Fenzl.

Alfons Wilterius hat wegen seines Engagements und seiner Heimatliebe ein Stück Kirchenthumbacher Geschichte geschrieben. So ist die Regionalausstellung "Pega" 2003 in Kirchenthumbach unter seiner Mithilfe und durch sein Anschieben auf die Beine gestellt worden und erfolgreich über die Bühne gegangen. Dadurch erfuhr Kirchenthumbach weit über die Region hinaus eine positiv Darstellung, was heute noch nachwirkt.

Bei der Geburtstagsfeier im "Melberschen Restaurationsbetrieb" wurden viele alte und interessante Geschichten aufgewärmt. Es ist immer wieder amüsant zuzuhören, wenn Alfons Wilterius von den gesellschaftlichen Ereignissen nach dem Zweiten Weltkrieg bis hinein in die 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts erzählt.

Das reicht von den Gewerbevereins- und Kolpingsbällen im Josefshaus und den Faschingsbällen mit dem "Alten Boder" als Polonaise-Anführer über die Fußballspiele mit dem "Fechter-Bertl" und dem "Leipold-Jack" bis hin zu den kommunalpolitischen Ereignissen der damaligen Zeit. Und so war es eine gemütliche und sehr kurzweilige Geburtstagsfeier.
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