Andacht: Vorschulkinder spielen Martinsszene selbst
Jeder kann helfen

"Wie St. Martin will ich werden", sangen die Mädchen und Buben des Kindergartens bei der Andacht zu Ehren des beliebten Heiligen in der gut gefüllten Kirchenthumbacher Pfarrkirche. Und: Zum ersten Mal seit Jahren spielten nicht die Eltern die Martinsszene nach, sondern die Vorschulkinder. Bild: ü
Lokales
Kirchenthumbach
13.11.2015
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So eine vom Wetter begünstigte Martinsfeier hat es schon lange nicht mehr gegeben. "Jeder kann Sankt Martin sein", lautete ihr Motto. Dazu eingeladen hatten die Pfarrgemeinde und das Kinderhaus Sankt Elisabeth.

Pater Dr. Benedikt Röder zog mit den Vorschulkindern in das Gotteshaus ein. Die Kleinen sangen "Das Licht erstrahlt im ganzen Land", ehe sich Pater Benedikt an die vielen Kinder und Eltern wandte. "Ob groß, ob klein, jeder kann Sankt Martin sein", erklärte er. "Jeder kann handeln wie Sankt Martin. Man muss nur hinschauen und sehen, wo Hilfe notwendig ist, dann helfen und teilen."

Nach einem weiteren Lied folgte die Martinsszene, die erstmals die Vorschulkinder selbst spielten. In den vergangenen Jahren hatten stets die Eltern diesen Part übernommen. Die Fürbitten trugen die Mädchen und Buben der Hausaufgabenbetreuung vor. Nach dem gemeinsam gebeteten Vaterunser erteilte der Geistliche den Segen - und schließlich ging's nach draußen.

Angeführt von St. Martin hoch zu Ross (Wolfgang Schuhmann), zogen die Kinder mit ihren Laternen zum Feuerwehrhaus. Dort segnete Pater Benedikt das Martinsfeuer sowie die Martinshörnchen. Im Gerätehaus verkaufte der Elternbeirat Martinshörnchen, Wiener Würstchen sowie heiße Getränke. Die Kollekte wird weitergeleitet an die Kinderkrebsstation der Uniklinik Regensburg.
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