Auf dem Weg Richtung 200

Bezirksvorsitzende Elke Burger (links) und Vorstandssprecherin Hedwig Lindner (rechts) ehrten Johanna Strauß für 50 Jahre Mitgliedschaft im Katholischen Frauenbund. Auch Pfarrer Dr. Benedikt Röder dankte für langjährige Treue. Bild: rn
Lokales
Kirchenthumbach
26.03.2015
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Es sollte ein langer, jedoch sehr unterhaltsamer Abend werden: Bei der Jahreshauptversammlung des Katholischen Frauenbundes im Pfarrsaal war Durchhaltevermögen gefragt. Voraus gingen ein Gottesdienst und ein Imbiss. Und auch nach den Berichten war nicht Schluss.

Denn es folgte der mehr als einstündige Film über das Jubiläum "300 Jahre Bergkirche Maria Zell". Er weckte Erinnerungen und sorgte für Erheiterung.

Mit einer bunten Palette von Veranstaltungen bereichert der Katholische Frauenbund das gesellschaftliche Leben in der Marktgemeinde, war zuvor beim Jahresrückblick deutlich geworden. 17 Mitglieder wurden anlässlich von runden Geburtstagen und Goldenen Hochzeiten besucht, außerdem wurden 18 Veranstaltungen zu den unterschiedlichsten Lebensbereichen angeboten. Insgesamt summierten sich die Zahl Aktivitäten auf 27. Sie führten dazu, dass sich der Mitgliederstand auf 189 erhöhte. Angepeilt wird nun die Zahl 200.

Nach dem Totengedenken ließ Schriftführerin Monika Renner das Vereinsjahr Revue passieren, das mit der Weihe der neuen leichten Fahne und einem anschließenden Sektempfang begonnen hatte. Es schloss sich die "Soli-Brot"-Aktion in der Fastenzeit an, für die die Bäckerei Heitzer die Brote lieferte. Mitglieder des Vorstands waren mitverantwortlich bei der Gestaltung einer Maiandacht in der Bergkirche.

"Bahama-Mama"-Cocktail

"Ein Blickfang war der Blumenteppich an Fronleichnam vor der Kirche", freute sich Renner. Sie dankte allen Blumen-Spendern. An den Feierlichkeiten anlässlich des Bergfests beteiligte sich der Frauenbund im Festzug, zudem wurden Kaffee und Kuchen verkauft. Im Oktober, beim Tag der ewigen Anbetung, gestalteten Vorstandsmitglieder eine Gebetsstunde.

Die Schriftführerin ging auch auf die Adventsfeier im Pfarrheim, eine Einführung zum Weltgebetstag in Weiden sowie den von der Ortsgruppe gestalteten Weltgebetstag der Frauen selbste ein. Das anschließende Beisammensein im Pfarrheim begann mit einem "Bahama Mama"-Cocktail.

Regen Besuchs erfreuten sich Frühstücksveranstaltungen. Die dabei behandelten Themen lauteten: "Honig", "Schleierhaft: Die Rolle der Frau im Islam", "Die Tätigkeit als Trauerbegleiterin" und "Wer glaubt, wird glücklich". Auf großes Interesse stieß der Heilpraktiker-Vortrag über "Osteopathie für Klein und Groß". Eine gute Resonanz bescheinigte Renner auch dem Küchel- und dem Lumara-Backabend.

Lebendig werden ließ die Schriftführerin schließlich das Reiseprogramm mit der Muttertagsfahrt nach Selb und Marktredwitz, der Rad- und Auto-Tour nach Speinshart und dem Jahresausflug nach Plankstetten, Dixenhausen und Hilpoltstein. Das Wellness-Wochenende in Marienbad wertete sie als Höhepunkt geselliger Unternehmungen.

Wie ein Wohltätigkeitsverein

Nicht zuletzt bereicherte der Frauenbund das öffentliche Leben mit der Fahrt ins Freizeitparadies Geiselwind im Ferienprogramm, dem Verkaufsstand beim Weihnachtsmarkt und der Faschingsveranstaltung mit Musik, Tanz und heiteren Einlagen. Der Kassenbericht von Martina Wilterius glich dem eines Wohltätigkeitsvereins. Insgesamt 1030 Euro erhielten Pfarrer Dr. Benedikt Röder für kirchliche Zwecke, Anette Erös für die "Kinderhilfe Afghanistan", der Flüchtlingsfonds des Deutschen Frauenbundes und die Aktion "Frauen in Not".
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