Betreff: Senioren

Lokales
Kirchenthumbach
02.02.2015
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Heribert Lassner kümmert sich um die Belange der Senioren der Marktgemeinde. Statt einer regelmäßigen Sprechstunde bietet er künftig einen 24-Stunden-Service an. Dazu reicht eine E-Mail an ihn aus.

Auf Informationstour war in den vergangenen Wochen der Kirchenthumbacher Seniorenbeauftragte Heribert Lassner bei den Damen des Seniorenclubs "Immerfroh", bei den Kameraden des Rentner- und Pensionistenvereins sowie bei der Seniorenrunde der katholischen Kirche: Er verkündete, dass der Bürgerbus kommen werde und dass es statt einer Sprechstunde des Seniorenbeauftragten künftig einen 24-Stunden-Service geben werde.

"Der Bürgerbus ist bezahlt", sagte Lassner. Bürgermeister Jürgen Kürzinger sei es gelungen, eine ausreichend große Zahl an Sponsoren zu gewinnen. Was den Bürgerbus nun hindere, schnell Fahrt aufzunehmen, sei mit der Frage verknüpft: "Wer bezahlt die Betriebskosten?" Sicher sei, dass es voraussichtlich nicht ganz ohne Obolus für den Benutzer gehen werde. Doch einen Großteil werde wohl der Markt übernehmen, verbucht, so Lassner, auf dem Konto "Lebens- und liebenswerte Gemeinde".

Spannend machte es Lassner, als er verkündete, dass es keine Senioren-Sprechstunde geben werde - dafür aber einen 24-Stunden-Service. Demnächst werde ein Flyer gedruckt mit Rufnummern und Ansprechpartnern: Altenpflegeheime, Krankenhäuser, Ärzte, Apotheken, Massagen und Ergotherapie gehören dazu, aber auch Termine und Ansprechpartner des Seniorenclubs und der Altenrunden. Im Vorwort werde auch die E-Mail-Adresse des Seniorenbeauftragten abgedruckt: Ein Zweizeiler genüge und der Seniorenbeauftragte werde sich melden. "Niemand muss eine eigene E-Mail-Adresse besitzen, um diesen Service zu nutzen. Bittet eure Enkel, Nachbarn oder Freunde, einen kurzen Text abzusenden", erläuterte Lassner. Es genügten der Name und die Telefonnummer. Schön wäre, wenn das Anliegen mit einem Stichwort versehen wäre.

Die Entscheidung, das Angebot der Sprechstunden fallen zu lassen, sei leicht gefallen: "Niemand will und kann einen ganzen Monat warten, wenn es brennt und eine schnelle Entscheidung nötig ist." Die wenigsten Probleme würden im Rhythmus von 30 Tagen auftauchen. Lassner versprach außerdem, regelmäßig bei den Veranstaltungen der Senioren dabei zu sein. "Es ist besser, ich komme zu euch, statt alle vier Wochen alleine im Rathaus sitzen zu müssen."
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