Bürgermeister Jürgen Kürzinger stellt Aufgaben der Zukunft vor: Kläranlage, Schulsanierung, ...
Sanierungsbedarf über und unter der Erde

Lokales
Kirchenthumbach
02.12.2014
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Neben der finanziellen Situation (wir berichteten) stellte Bürgermeister Jürgen Kürzinger die Aufgaben der Gemeinde in Sachen Infrastruktur in den Mittelpunkt der Bürgerversammlung: Es gebe einiges zu tun.

Zur Kläranlage betonte Kürzinger, dass zunächst das Abwasserrohrnetz auf Schäden untersucht werde solle. Erst danach könne das Ingenieurbüro einen Zeitplan für die Sanierung erstellen. Der nächste Schritt sei die Bestandsaufnahme bei der Kläranlage. Außerdem müsse die Gemeinde sich mit den wasserrechtlichen Genehmigungen für die Ortschaften befassen, die nicht an die zentrale Entwässerungseinrichtung angeschlossen seien. Für Heinersreuth, Ernstfeld, Metzlasreuth, Pfaffenstetten, Wölkersdorf, Sassenreuth, Asbach, Görglas, Göttersdorf, Tagmanns, Fronlohe, Metzenhof, Penzenreuth und Teinreuth seien die Genehmigungen bereits seit 30. Juni 2013 abgelaufen.

Weitergehen soll es bei der Sanierung von Schulhaus, Kulturhalle und Elisabethenheim. "Das wird eine Mammutaufgabe." Der Marktgemeinderat müsse bald entscheiden, auch die Regierung der Oberpfalz erwarte eine ordentliche Planung.

Das Staatliche Bauamt plane derzeit die Ortsumgehung Kirchenthumbach. Das Amt soll im Auftrag der Regierung prüfen, die Trassenführung weiter von der Bebauung wegzuverlegen. Kürzinger ging auch auf die Situation in der Sandbrunnenstraße ein: Das Parken sei dort nur auf der schwarzen Fläche gestattet, der Gehweg sei tabu.

Der Rathauschef wies noch auf die Bürgerversammlungen heute, Dienstag, 2. Dezember, um 19 Uhr im Thurndorfer Gasthaus Oberst sowie am Donnerstag, 4. Dezember, in Neuzirkendorf im Gasthaus Wagner hin. 2015 soll es Bürgerversammlungen in Kirchenthumbach, Heinersreuth und Sassenreuth geben.
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