Die Stärken nach außen tragen

Lieber ein gut durchdachtes Projekt, als eine schlechte Hau-Ruck-Aktion.
Lokales
Kirchenthumbach
27.06.2015
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Die Genossen im SPD-Ortsverein sind mehr geworden: Die Werbung neuer Mitglieder war von Erfolg gekrönt. Nicht nur deshalb zog Vorsitzender Jan Wiltsch in der Jahreshauptversammlung eine positive Bilanz.

Die erfolgreiche Mitgliederwerbung zeige, dass "sozialdemokratische Politik auch heute noch ein hohes Gut in der Gesellschaft ist und das Engagement sinnvoll angelegt ist". Angesichts der äußerst vielschichtigen Mitgliederstruktur merkte er an: "So unterschiedlich wir auch sind, es eint uns der Glaube an die soziale Demokratie und der Wille zum Gestalten der Gemeinde. Die vielfältigen Interessen sind an dieser Stelle für uns wie auch für die Kommune unbezahlbar." Diese Stärken müssten offensiver formuliert und nach außen getragen werden, forderte der Vorsitzende: Denn gerade an den Erfolgen und Stärken würden Ortsverein und Fraktion in den nächsten Jahren gemessen.

In seinem Rechenschaftsbericht dankte der Vorsitzende zunächst Inge Fröhlich und Jürgen Kürzinger, die als seine Vorgänger im Amt auch in schwierigen Zeiten die sozialdemokratische Partei am Leben gehalten haben. Dann ging er auf die Veranstaltungen der vergangenen zwölf Monate ein. Neben den traditionellen Terminen - wie dem Sommerfest, das dieses Jahr am 12. Juli stattfinden wird, und der Weihnachtsfeier - beteiligten sich die Sozialdemokraten an Veranstaltungen im Vierstädtedreieck wie der Ausbildungsmesse in Pressath und dem "Politischen Ascherfreitag" in Eschenbach.

Gesellschaftlicher Akteur

Erstmals werde die SPD an der Gemeindemeisterschaft im Fußball teilnehmen und die "Red Stars Krawandorf" unterstützen, kündigte Wiltsch an. Er betonte, dass die SPD nicht nur als politischer Akteur in Erscheinung treten dürfe, sondern auch gesellschaftlich in der Marktgemeinde Beachtung finden müsse.

Wenngleich der Ortsverein im Vergleich zur medialen Präsenz von Fraktion und Bürgermeisters im vergangenen Jahr eine untergeordnete Rolle eingenommen habe, so dürfe dies nicht unterschätzt werden: "Regelmäßige Sitzungen und Aktionen schweißen zusammen, Ideen reifen, an der Umsetzung wird gearbeitet. Wir können und wollen diese aber nicht alle auf einmal umsetzen", sagte der Vorsitzende. "Lieber ein gut durchdachtes Projekt, als eine schlechte Hau-Ruck-Aktion", müsse stets der Anspruch bleiben.

Mobilitätsangebot

Heribert Lassner sprach über seine Tätigkeit als Seniorenbeauftragter und fand zahlreiche Anknüpfungspunkte zur Jugendbeauftragten Tanja Perl wie die gemeinsame Zeitzeugen-Veranstaltung zu "70 Jahren Frieden". Als erfolgreiches Projekt lobte er den von Bürgermeister Jürgen Kürzinger ins Leben gerufenen Gemeindebus, der auch für die Senioren ein interessantes Mobilitätsangebot darstelle.

Lassner verteilte die neuen Flyer, die Notfallnummern aufführen und auch seine Kontaktdaten enthalten und betonte, dass er den Senioren "jederzeit zur Verfügung stehe". Jugendbeauftragte Tanja Perl verwies auf das Kinderferienprogramm, an dem sich die SPD mit einem Ausflug zum Kartfahren beteiligt.
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