Einsatz vergoldet und versilbert

Bezirks- und stellvertretender Landesvorsitzender Christian Benoist (rechts) sowie Vorsitzender Markus Kleber zeichneten Ehrenvorsitzenden Reinhard Linke und Eckhard Wiltsch für ihre jahrelange Arbeit für die Siedlergemeinschaft aus. Bild: Rosalinde Fürk
Lokales
Kirchenthumbach
10.11.2014
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Die Siedlergemeinschaft steht auf einem festen Fundament - und das seit 60 Jahren. Diese Beständigkeit zeigte sich seit der Gründung auch in der Leitung der Gemeinschaft, den da gab es nicht viele Wechsel.

Mit einem kleinen Festakt in der Gastwirtschaft Friedl feierte die Siedlergemeinschaft im Verband Wohneigentum das Jubiläum. Im Mittelpunkt des Abends standen Ehrungen verdienter Mitglieder sowie eine Fotoshow von Adolf Mückl mit Aufnahmen vom Blumenschmuckwettbewerb 2014. Die 19 Teilnehmer erhielten Urkunden, Blumen und Gutscheine.

Der Abend begann mit einem Gottesdienst für die verstorbenen Mitglieder, den die Gesangsgruppe "Augenblicke" musikalisch gestaltete. In der voll besetzten Gastwirtschaft Friedl ließ Vorsitzender Markus Kleber die Vereinsgeschichte Revue passieren. Am 28. November 1953 haben acht engagierte Männer den Verein gegründet. Heute zählt die Siedlergemeinschaft 308 Mitglieder. Nachdem er erst kurz im Amt sei, habe er festgestellt, dass in den zurückliegenden 60 Jahren mit Karl Leipold und Reinhard Linke nur zwei Vorsitzende im Amt waren. "Da bin ich ins Grübeln gekommen", sagte Kleber scherzhaft, in Hinblick darauf, was ihm bevorstehen könnte.

Viel geschaffen

Bürgermeister Jürgen Kürzinger stellte heraus, dass die Siedlergemeinschaft mit berechtigtem Stolz dieses Jubiläum feiern könne. Mit viel Eigeninitiative sei in den zurückliegenden 60 Jahren viel geschaffen worden. An Kleber überreichte Kürzinger einen Scheck.

Für Bezirksvorsitzenden Christian Benoist bedeuteten 60 Jahre Siedlergemeinschaft auch 60 Jahre Arbeit. In Kirchenthumbach sei es gelungen, die Siedlergemeinschaft über sechs Jahrzehnte hinweg am Leben zu erhalten. Die Mitglieder könnten sich auf den Verband Wohneigentum verlassen. Wichtig sei, dass auch junge Leute, die ein Eigenheim errichten wollen, in das Boot der Siedlergemeinschaft geholt werden. Schließlich beinhalte die Mitgliedschaft auch eine Bauherrenhaftpflicht, was ein riesiger Vorteil sei. "Macht weiter so, damit die Gemeinschaft noch lange lebt", sagte Benoist. Mit dem lustigen Worten "Lieber vom Opa ein Geschenk als von der Oma ein Lied auf dem Klavier" überreichte er an Markus Kleber einen Scheck.

Das Ehrenzeichen in Gold des Verbandes Wohneigentum ging an Marianne Uhl, die von 1994 bis 2014 das Amt der Hauptkassiererin ausübte. Uhl konnte die Auszeichnung jedoch nicht persönlich entgegen nehmen. Das Ehrenzeichen in Silber überreichte der stellvertretende Landesvorsitzende Christian Benoist an Eckhard Wiltsch, der jahrelang Beisitzer und Kassenprüfer der Siedlergemeinschaft war. Ehrenvorsitzenden Reinhard Linke dankte Benoist für seinen langjährigen Einsatz für die Siedlergemeinschaft mit einem Präsentkorb.
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