Er fasziniert mit seinem Panoramablick Einheimische und Gäste aus nah und fern: der Aussichtsturm am Kütschenrain. Jedes Wochenende füllen Fahrräder, Motorräder und Autos den Parkplatz in der Nähe der Kalvarienbergkapelle.
Turm mit viel Symbolik

Pater Samuel Patton, Pater Dr. Benedikt Röder und Prädikant Rudolf Eichmüller (von links) erbaten bei der Feier den Segen Gottes für den neuen Aussichtsturm am Kütschenrain und seine Besucher. Bild: lep
Lokales
Kirchenthumbach
30.09.2015
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(lep) Im Frühjahr offiziell freigegeben, wurde nun Einweihung gefeiert. Die Glocken der Kapelle läuteten zum ökumenischen Wortgottesdienst, den die katholischen Geistlichen Pater Samuel Patton (Thurndorf) und Pater Dr. Benedikt Röder (Kirchenthumbach) sowie der evangelische Prädikant Rudolf Eichmüller aus Creußen würdevoll und feierlich gestalteten. Er hoffe, dass alle Menschen, die diesen Ort besuchen, die Größe und Weite der Schöpfung erkennen und die Ruhe verspüren, die zur Kraftquelle werden möge, sagte Pater Samuel.

Anschließend zog die Festgemeinde weiter zum Aussichtsturm. "Heute findet das Leader-Projekt seinen offiziellen Abschluss. Wir feiern mit einer kleinen Zeremonie, was alles in den vergangenen Jahren dafür getan wurde", betonte Bürgermeister Jürgen Kürzinger in seiner Ansprache. "Wir können stolz darauf sein, was wir in den vergangenen Monaten zustande gebracht haben." Die Gemeinde habe eine neue Sehenswürdigkeit und ein Ausflugsziel erhalten.

"Der Turm ist errichtet - unser Ziel ist erreicht", mit diesen Worten begann Architekt Norbert Kastl seine Rede. Die Ausführung des Baus sei zügig und Hand in Hand über die Bühne gegangen. In drei Monaten sei die Turmanlage neben der Kalvarienbergkapelle entstanden, in zwei Monaten seien Landschaftsbau und Restarbeiten erledigt worden.

Kastl wies darauf hin, dass sich auch im Aussichtsturm christliche Symbole fänden: "Bedeutende Zahlen sind die Eins, die Drei und die Sieben. Der Turm ist eine Einheit und wird von drei Säulen getragen. Das Dreieck ist Symbol für den einen dreifaltigen Gott. Sieben Podeste führen hinauf zur dreieckigen Plattform."

Der Architekt dankte Gott für den guten Verlauf der Bauarbeiten und wünschte allen viel Glück und Segen. Nach der Segnung des Aussichtsturmes ging es ins Pfarrheim nach Thurndorf zu einem kleinen Imbiss.
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