Es grünt nach Vorgabe

Bäume sollen der Buchbergerstraße den Charakter einer Allee vermitteln: Zu diesem Zweck pflanzten die Mitarbeiter einer Gartenbaufirma nun Spitzahorn und Felsenbirnen. Das dies erst gut ein Jahr nach dem Abschluss der Straßenbauarbeiten geschah, dafür sind der Bauträger - das Amt für Ländliche Entwicklung - und eine Baustelle verantwortlich. Bild: ü
Lokales
Kirchenthumbach
19.06.2015
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Hinter die letzte Maßnahme beim Ausbau der Buchbergerstraße kann die Marktgemeinde so gut wie einen Haken setzen. Verwundert sind allerdings einige Anlieger, dass zwischen den Anpflanzungen in den vergangenen Tagen und dem Ende der Straßenbauarbeiten gut ein Jahr vergangen ist.

(ü/luk) Bürgermeister Jürgen Kürzinger räumt auf Nachfrage ein, dass die Pflanzarbeiten ursprünglich für das Frühjahr vorgesehen gewesen seien. Das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) als Bauträger habe aber entschieden zu "warten, bis der Forst ganz sicher weg ist". Dass dann aus der Zeit um Pfingsten Mitte Juni geworden ist, erklärt der Rathauschef mit einer weiteren Baustelle der Gartenbaufirma, die diese erst abschließen wollte. Seitens der Gemeinde sei dies kein Problem gewesen.

Nach Informationen von Karsten Hessing vom ALE schlägt die Anpflanzung mit 6300 Euro zu Buche, bei einem Fördersatz von 60 Prozent. Bis einschließlich Mittwoch haben die Gartenbauer Spitzahorn und Felsen-Birnbäume gesetzt, die einen alleeähnlichen Charakter bilden sollen. Hinzu kamen zahlreiche Sträucher und zwischen den Granitsteinen an den Stützmauern Glockenblumen, kriechendes Gipskraut und Hängepölsterchen.

Ebenfalls einer Vorgabe des ALE geschuldet ist die Bepflanzung an der Ecke Buchbergerstraße-Gartenstraße. Dort hatte beim Ausbau der Straße ein Anlieger die Ecke seines Grundstücks an die Gemeinde abgetreten, damit der vorbeiführende Verkehr besser eingesehen und die Verkehrssicherheit erhöht werden kann. Die Behörde habe dort allerdings nicht nur einen Rasen gewollt, informiert Kürzinger. Sollte die Hecke einmal zu groß werden und die Sicht beeinträchtigen, "dann wird sie geschnitten", versichert er. Laut dem Bürgermeister wird die Baufirma Braun noch die großen Fugen zwischen den Steinen der Einfassungen mit Beton auffüllen. Die Endabnahme der Bepflanzung soll dann in etwa drei bis vier Wochen erfolgen.
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