Färbergasse, Kalkofen- und Kellerstraße: Umlagebeitrag für Anwohner errechnet
Straßen in neuem Licht

Eine neue Straßenbeleuchtung ist erst der Anfang der Sanierungsmaßnahmen in der Kalkofen- und Kellerstraße. Der Fahrbahnausbau soll folgen. Erst dann werden die Anlieger mit einem Ausbaubeitrag konfrontiert. Bild: do
Lokales
Kirchenthumbach
07.09.2015
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Jeweils fünf neue LED-Straßenleuchten sorgen künftig in der Färbergasse sowie in der Kalkofen- und Kellerstraße für Licht. Das beschloss der Grundstücks- und Bauausschuss schon in der Sitzung am 30. Juli. Bei der Baumaßnahme will das Bayernwerk die Stromversorgung modernisieren und alte Dachständer abbauen, teilte Bürgermeister Jürgen Kürzinger.

Die Zustimmung des Gremiums erfolgte vorbehaltlich der Umlegung der Kosten auf der Grundlage der Erschließungs- und der Straßenausbau-Beitragssatzung. In einer zweiseitigen Bewertung erläuterte die Verwaltung nach Rücksprache und einem Ortstermin des Landratsamts die Voraussetzungen für eine Beitragspflicht der Anlieger. Die Kostenverteilung zwischen Gemeinde und Anliegern in der Färbergasse regelt sich nach Ausbaubeitragssatzung der Gemeinde. Der Anteil der Anwohner beträgt 80 Prozent. Bei einer Gesamtinvestition von 16 816 Euro errechnete die Rathausverwaltung einen Umlagebeitrag von 13 453 Euro.

Ebenfalls auf der Basis der Ausbaubeitragssatzung erfolgt eine Kostenumlegung in der Kalkofen- und Kellerstraße. Für die Beleuchtung investiert die Marktgemeinde 7514 Euro. Ergänzend plant die Gemeinde in nächster Zeit den Ausbau des Straßenzugs. Die Verwaltung empfahl, deshalb die Beitragsberechnung zurückzustellen und mit den Straßenausbaukosten abzurechnen. Wegen des fehlenden Haushaltsansatzes in der Haushaltsstelle genehmigte das Gremium einstimmig eine Umschichtung von Haushaltsmitteln.
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