Frauenfrühstück mit Rezepten für das Finden von Glück versüßt
Zufrieden durch Glaube

Monika Steger (rechts) bedankte sich bei Birgitt Pfaller mit einem Blumenstock für den Vortrag. Bild: hfz
Lokales
Kirchenthumbach
26.02.2015
5
0
Nach dem Glück suchen alle Menschen zu allen Zeiten, begann Birgitt Pfaller ihren Vortrag beim Frauenbund. Die Theologin und Bildungsreferentin beim Diözesanverband des Katholischen Frauenbundes verkündete beim Frauenfrühstück Rezepte, wie sich das Glück ihrer Meinung erreichen lässt.

Zuvor genossen die 41 Frauen das vielfältige Frühstück, das der Vorstand vorbereitet hatte. Mit Sprichwörtern und Aussprüchen über das Glück stellte die Referentin verschiedene Einstellungen dar: "Glück ist die Kunst, sich nicht zu ärgern, dass der Rosenstrauch Dornen trägt, sondern sich über die Rosen zu freuen", zitierte sie ein arabisches Sprichwort. Das Alte Testament sieht "irdisches Glück" in Gesundheit, Wohlstand und ein Leben in Frieden als Ausdruck des Wohlwollen Gottes. Aber auch damals wussten die Menschen, dass auch gute Menschen nicht vom Leid verschont bleiben. Das Neue Testament spricht von traurigen und armen Menschen, die dennoch glücklich sind, weil Gott auf ihrer Seite steht.

Der Philosophie sei die Suche nach dem Glück immer ein Anliegen gewesen. Glück sei die Erfüllung von Wünschen und das eigene Wohlergehen, sagen die Einen. Andere sind überzeugt, dass Menschen glücklich werden, wenn sie Gutes tun und zum Glück anderer beitragen. Pfaller wies auf Untersuchungen hin, die zeigen, dass religiöse und spirituelle Menschen gesünder und glücklicher sind.

Dies liege daran, dass sie ihr Leben als sinnvoll erfahren. Im Leid könne man Trost im Glauben finden, der Auftrag zur Nächstenliebe ermögliche friedliches Zusammenleben. "Was die Bibel über Gott und über die Menschen sagt, führt uns direkt zum Glück, wenn wir es wirklich glauben." Wer die Liebe Gottes ernst nehme, wisse sich geliebt und getröstet. Wer Gott dankt für Zuwendung und Segen, nehme nicht alles als selbstverständlich hin und sei offener für das Geschenkte im Leben.

Vom Glück ist auch in den bekannten "Geboten der Gelassenheit" von Papst Johannes XXIII. die Rede, aus denen die Referentin zum Abschluss las: "Nur für heute werde ich in der Gewissheit glücklich sein, dass ich für das Glück geschaffen bin - nicht nur für die andere, sondern auch für diese Welt. Nur für heute werde ich keine Angst haben, mich an allem zu freuen, was schön ist - und ich werde an die Güte glauben."
Weitere Beiträge zu den Themen: Februar 2015 (7876)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.