Gläubige vor dem ersten Taizégebet in der Pfarrkirche erwartungsvoll, danach positiv überrascht ...
Beten in entspannender Atmosphäre

Lokales
Kirchenthumbach
18.11.2014
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Ruhig werden, mit Texten, Gebeten und Liedern in der Stille Gott näher kommen, seine Gegenwart spüren und zu sich selbst finden: Diese Erfahrung machten zahlreiche Gläubige bei einem Taizégebet in der Pfarrkirche, dem ersten seiner Art in der Pfarrei. "Ich bin überwältigt, dass so viele gekommen sind", freute sich Gemeindereferentin Gabriele Gabriel, als sie bei der Begrüßung in die vielen erwartungsvollen Augen blickte.

Vor dem Altar lag auf einem einfachen roten Tuch ein schlichtes Holzkreuz, das mit brennenden Kerzen und Weihrauchbehältern umsäumt war. Das Gotteshaus selbst war unbeleuchtet. Karges Kerzenlicht sorgte für eine anheimelnde Stimmung. Und gerade diese passte zu den Liedern und Texten, die Ruhestandspfarrer Helmut Süß und Gabriele Gabriel vortrugen. Der Geistliche spielte dazu unaufdringlich und vollkommen dezent auf einer Hammondorgel. Die Gesänge wurden unterbrochen von Psalmen und Gebeten. Minutenlange Stille wurde genutzt zum Meditieren und zum Gebet.

Das Taizégebet gehört hierzulande noch nicht zum täglichen Gebetsrhythmus. Es findet aber einen immer größeren Liebhaberkreis. Seine angenehme Atmosphäre und die entspannende, ja beruhigende Wirkung überraschte die Teilnehmer positiv. "So zu singen oder zu summen kann gut tun", war danach zu hören.
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