Gut besuchter ökumenischer Gottesdienst zum Valentinstag
Begleitet von Gottes Segen

Fast alle Paare kamen zum Abschluss des Gottesdienstes nach vorne, um den Einzelsegen zu empfangen - hier von Pater Dr. Benedikt Röder. Bild: rfü
Lokales
Kirchenthumbach
17.02.2015
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Den Valentinstag dominieren nicht nur rote Rosen und Herzen, Pralinen, Schmuck oder Dinner bei Kerzenlicht. Im christlichen Abendland bedeutet er mehr als Geschenke in Form von materialistischen Lawinen von Amazon oder Ebay.

Dies wurde bei einem ökumenischen Paarsegnungsgottesdienst in der Pfarrkirche deutlich. Und weil ein solcher in der Region eher selten ist, war er von Paaren aller Altersklassen gut besucht.

"New Voices" singen

Pater Dr. Benedikt Röder und Gemeindereferentin Gabriele Gabriel von der katholischen Pfarrei Mariä Himmelfahrt sowie Pfarrerin Anne Utz und Lektorin Gabriele Scherl von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Eschenbach-Kirchenthumbach erteilten am Ende der Andacht den Paaren auch den Einzelsegen. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von der Gruppe "New Voices" unter Leitung von Walter Thurn.

Gabriele Scherl ging zu Beginn näher auf den Valentinstag ein. Valentin sei ein Christ gewesen, der im dritten Jahrhundert in Rom gelebt habe. Seit dem Jahr 350 werde am 14. Februar sein Fest gefeiert. Zum Patron der Verliebten sei er geworden, weil er der Legende nach einem Paar gegen den Willen der Eltern zur Ehe und dann auch zur Flucht vor den erzürnten Eltern verholfen habe. Als Patron der Befreundeten werde er verehrt, weil er einer anderen Legende nach einer Schiffsmannschaft während eines Sturmes den nötigen Mut zum Zusammenhalt gegeben habe.

Nach Gebeten und Fürbitten folgte der Segen. Pater Benedikt bat dazu die Paare, sich die Hände zu reichen, die Arme umeinander zu legen oder gemeinsam die Hände nach oben geöffnet zu halten. "Öffnen wir uns so für den Segen, den Gott uns zusprechen will."

Sektempfang folgt

Die Segensworte sprach Pfarrerin Anne Utz: "Wir gehen in diese Nacht und in die kommenden Tage im Vertrauen darauf, dass wir auf allen Wegen, die wir zu gehen haben, nicht allein gelassen sind, sondern begleitet von Gottes Segen ... Nehmt diesen Segen Gottes mit euch und teilt davon aus - an euren Partner, eure Partnerin und wem immer ihr begegnet."

Danach bestand auch die Möglichkeit zur Einzelsegnung, die von fast allen Paaren auch angenommen wurde. Im Anschluss an den ökumenischen Gottesdienst fand im Pfarrheim ein Sektempfang statt, den der Pfarrgemeinderat organisiert hatte.
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