Heilpraktiker erläutert Hintergründe der Osteopathie
Blockaden lösen

Hedwig Lindner vom Führungsteam des Katholischen Frauenbundes bedankte sich bei Heilpüraktiker Georg Schöner mit einem Tragerl "Krawandorfer-Bier" für seinen interessanten Vortag. Bild: hfz
Lokales
Kirchenthumbach
03.02.2015
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Sie ist eine eigenständige Form der Medizin, die für Untersuchung und Behandlung nur die Hände nutzt: Über "Osteopathie für Groß und Klein" sprach Georg Schöner, Heilpraktiker und Osteopath aus Thurndorf, auf Einladung des Katholischen Frauenbundes im Pfarrheim.

In seinem Vortrag erklärte er den über 50 Zuhörern den geschichtlichen Hintergrund der Osteopathie und bei welchen gesundheitlichen Problemen diese eingesetzt werden kann. Vor zirka 130 Jahren habe der amerikanische Arzt Dr. Andrew T. Still beobachtet, dass Blockaden und Bewegungseinschränkungen im Körper zu Beschwerden und Krankheiten führen können. Durch sanfte manuelle Techniken werde bei der Osteopathie nun versucht, die Funktionsstörungen zu lösen und damit die Selbstheilungskräfte des Organismus zu aktivieren.

Osteopathie basiere auf der präzisen Kenntnis von Anatomie, Physiologie, Pathologie, Biomechanik und Embryologie, also auf allen medizinischen Grundlagenfächern. Die Wirksamkeit der Techniken verlange eine hohe fachliche Kompetenz und einen langjährig geschulten, feinen Tastsinn, erläuterte Georg Schöner. Der Körper werde in seiner Ganzheit untersucht und behandelt. Zum Schluss konnten die Zuhörer dem Referenten noch Fragen stellen.
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