Hier eröffnen sich neue Horizonte

Von oben sieht alles anders aus: Neue Eindrücke kann der gewinnen, der den neuen Aussichtsturm auf dem Kitschenrain besteigt. Unser Bild zeigt den Blick nach Norden, der bis ins Fichtelgebirge mit Ochsenkopf (links) und Schneeberg reicht. Bilder: lep
Lokales
Kirchenthumbach
21.05.2015
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Der Bau sticht ins Auge: nicht nur wegen seiner Höhe, sondern auch wegen der Bauweise. Die Optik des "dreibeinigen Turms" am Kitschenrain ist vielleicht nicht jedermanns Sache - aber die Aussicht auf jeden Fall.

Der nicht weit von der Kirche auf dem Kalvarienberg entfernte Aussichtsturm wurde nun offiziell übergeben. Bürgermeister Jürgen Kürzinger dankte dabei allen Firmen für die kurze Bauzeit und den reibungslosen Ablauf der Arbeiten.

"Mit diesem Aussichtsturm übergeben wir Ihnen heute einen neuen Hochpunkt unserer Heimat und wünschen, dass er Ihnen auch zum Höhepunkt werden mag", ergänzte Architekt Norbert Kastl. Danach durchschnitten Kastl und Kürzinger sowie Oberbauleiter Reinhard Veigl von der Firma Markgraf und Statiker Martin Kohl vor den Augen der Marktgemeinderäte mit Scheren das rote Band am Fuße der 133 Stufen.

Anschließend ging es hinauf in die Lüfte. Der zirka 25 Meter hohe Aussichtsturm wird über eine außenliegende Treppenanlage mit geraden Treppenläufen und sieben dreieckigen Zwischenpodesten erschlossen. Mit jedem Stockwerk ändert sich daher die Blickrichtung. Auf- und Abstieg sorgen ebenfalls immer wieder für neue Eindrücke. Auf mittlerer Höhe etwa verliert sich der Wind- und Sichtschutz des Waldes, zugleich öffnet sich mit jedem Schritt mehr der Fernblick: Der "dreibeinige Turm" ist ein Ort, an dem sich wortwörtlich neue Horizonte eröffnen.

Oben angekommen haben Besucher bei guter Sicht einen herrlichen Blick bis ins Fichtelgebirge im Nordosten und die Fränkische Schweiz im Westen. Auf der Aussichtsplattform werden noch kleine Schilder angebracht, die Richtung und Entfernung der umliegenden Orte erläutern. Unten lädt ein neu angelegter Rastplatz zum Verweilen ein, zudem werden noch Infotafeln zum Geopark-Projekt angebracht.

Der Aussichtsturm ist vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes gefördert worden. Er ist eines von mehreren Leader-Projekten im Bereich des Vierstädtedreiecks.
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